Locas * Neu * Termine * Tagebuch * Musik * Kommerz *
Bilder * Kontakt * Gear & Geek Stuff * Links * Presse

Newsletter bestellen



Archiv
Wir haben nahezu alles, was wir je im Internet als Neuigkeit veröffentlicht haben, wieder finden können und hier chronologisch angeordnet. Manche Links sind vermutlich tot, manche Bilder etc müssen wir noch irgendwie wiederherstellen. Lange Zeit haben wir unsere Tourerinnerungen in dieser Rubrik eingestellt, der Ordnung zuliebe sind sie nun alle in der Abteilung Tagebuch gelandet, die entfernten Einträge wurden aber entsprechend gekennzeichnet und mit Links versehen.



(07.12.2006)
Während Stefanie, Niklas und Björn wieder in Bridgeport bei Peter sitzen (diesmal um Karpatenhund abzumischen), wird zuhause auf Hochtouren daran gearbeitet, unser Album Wirklichkeit werden zu lassen. Wir hoffen schwer, daß es bis Weihnachten hergestellt ist, können es aber leider nicht versprechen. Offiziell erscheinen wird es am 9.2.2007 auf Sitzer in Zusammenarbeit mit Virgin, das Vinyl wie schon unsere EP über Sitzer/Broken Silence. Der Albumtitel ist SAURUS. Wer (zurecht) bemustert werden will, wende sich bitte an Jan Schewe: jan@affairsoftheheart.de, er ist der Promoter und schickt die CDs herum.
Da wir wegen Karpatenhund und ihrem anstehenden Durchbruch nächstes Jahr nicht unbegrenzt touren können, versuchen wir immer mal wieder ein paar Konzerte am Stück einzuschieben, um euch die neuen Lieder vorzuspielen und T-Shirts zu verkaufen, die ersten davon Ende Januar.

(06.12.2006)
Zückt eure Terminkalender und schaut zu den Terminen. Zumindest, wenn ihr bei München oder Luxemburg wohnt.

(19.11.2006)
Auch schon wieder ewig her, dass wir uns an dieser Stelle gemeldet haben - dabei ist so viel passiert. Die Aufnahmen mit unserer anderen Band Karpatenhund waren prima und in Frankreich haben wir viel Zeit mit Iain Burgess (der als Produzent und Engineer mit allen zwischen Big Black und 18th Dye zusammengearbeitet hat) und David Odlum (der Gitarre bei The Frames gespielt hat und derzeit alles mögliche aufnimmt, ihr kennt vielleicht Gemma Hayes) verbracht und in ihrer Freizeit mischen die beiden gerade zwei unserer Stücke (Avoid Karmic Disaster in einer neuen Version und Schieß Doch Bulle). Die ersten Ergebnisse haben uns sehr zufrieden gemacht und wir überlegen schon eifrig, wie wir die beiden Songs wohl veröffentlichen können. In allererster Linie beschäftigen wir uns gerade allerdings mit unserem zweiten Album. Das wurde vor ein paar Tagen bei Kai gemastert und das Artwork wird am Montag an unser Label geschickt. Es ist jetzt also bald alles ganz fertig. Sobald wir endgültig wissen, wann es erscheinen wird, verraten wir hier alle Details. Bis dahin wäre zum Beispiel Zeit, die endlich eingestellten Fotos aus den USA anzusehen.
Heute vor ziemlich genau einer Woche waren wir mit Arab Strap in Heidelberg. Es war ein frohes Wiedersehen und für eine Band auf ihrer Abschiedstour war die Laune erstaunlich entspannt und gut gelaunt. Über den Abend, und den folgenden in München (dem letzten Deutschlandkonzert von Arab Strap und unserem letzten Konzert für dieses Jahr) wird an anderer Stelle ausführlich zu berichten sein; so viel nur: Wir müssen möglichst bald nach Schottland. Es waren wundervolle Tage mit Aidan, Malcolm, Mikey, Scott und Stevie und es ist ein Jammer, dass man die fünf demnächst nicht mehr so einfach auf einmal treffen kann.

(19.10.2006)
Bei den Videos war ein Fehler, der nun behoben wurde. Die Apokalypse in Northampton ist jetzt an seinem Platz.

(15.10.2006)
Zwei Einträge weiter unten haben wir soeben ein rotes x eingetragen, das Tagebuch zu unserem USA-Ausflug ist also komplett. Ausserdem kann man bei Bilder oder Youtube einige Ausschnitte aus unseren drei Konzerten in Übersee ansehen (es kommen noch mehr, die Zeit drängt aber). Ansonsten sind wir gerade dabei, allerletzte Kleinigkeiten an unserem kommenden Album zu korrigieren, wir hoffen noch in der nächsten Woche sagen zu können, wann es erscheint.
Wir fahren jetzt mit unserer zweiten Band Karpatenhund nach Frankreich, um im Blackbox Studio unser Album aufzunehmen.

(13.10.2006)
Wir haben eben einen kleinen MP3-Clip aus den USA zugesandt bekommen und können dem Moderator nur bestätigen, dass sich der Weg von Köln nach Northampton für 30 Mionuten Konzert auf jeden Fall gründlich gelohnt hat. Hier anhören, bitte.

(12.10.2006)
Gerade eben sind wir aus Amerika zurückgekehrt und werden von einer Nachricht begrüßt, wie wir uns gerade keine schönere vorstellen können. Bei ihren allerletzten beiden Konzerten in Deutschland werden wir als Gäste von Arab Strap dabeisein und lebewohl sagen, da die Band sich nach 10 Jahren in Freundschaft trennt. Das dürften dann vermutlich auch unsere letzten Konzerte dieses Jahr sein. Unser Album ist übrigens fertig. Und das Tagebuch wird noch heute aktualisiert (sobald geschehen steht hinter dieser Klammer ein rotes x)x. Eine Nachlese mit Filmen, Fotos und noch mehr Kram auch bald, wird ebenfalls vermerkt.

(7.10.2006)
Heute abend ist unsere erste Show, 11.30 pm spielen wir. Aufregend. Auf intro.de eine kleine Nachrichtenmeldung zu unserer Reise, bei der uns ein ausgedachtes Motto in den Mund gelegt wird. Mit unserer neuen amerikanischen Lässigkeit sagen wir: why not? Whatever! Hier entlang.

(2.10.2006)

Soeben den ersten Tag in bzw. nach Amerika dokumentiert, in der Abteilung Tagebuch gibt es jetzt eine Seite über unsere Reise. Dort regelmäßig mehr.

(30.9.2006)
Ein toller Abend in Luxemburg. Heiß und voll war es und mit großartigen Bands haben wir gespielt. Der Panoplie-Sampler, der gestern präsentiert wurde, ist toll zusammengestellt und wunderschön aufgemacht. Eines der selten gewordenen Male, wo Musik sich wie ein Geschenk anfühlt und so aussieht. Wenn es einen Link gibt, posten wir ihn, damit ihr euch die CD oder LP auch besorgen könnt (geschehen). Man kommt aus dem Staunen nicht mehr raus. Jedenfalls: danke an Robi & seine Panoplie-Comrades. Luxembourg ist mehr als ein Wort (es ist ein kleines Fürstentum im Herzen Europas). Als Abschiedsgruß bevor wir morgen früh fliegen noch Film Noir-Mitschnitt von einem Song vom Konzert gestern unter Bilder. Leider hat er noch keinen brauchbaren Titel.
Übrigens richten wir auf unserer myspace-Seite ein kleines Special ein. In unserer Top Friends-Liste stellen wir die ganzen Bands, Labels, Leute zusammen, die wir treffen, die uns die Reise ermöglichen und mit denen wir spielen.
Und natürlich versuchen wir so viel, regelmäßig und gründlich es nur geht, auf dieser Seite ein Tagebuch zu führen.
Für die beiden Konzerte in New York gibt es auch Flyer, die so super sind, dass wir sie euch hier zeigen müssen. Viellleicht denkt ihr ja nochmal über eine Reise nach, Last Minute nach NYC soll sehr günstig sein.



(28.9.2006)

Wer uns noch einmal sehen will, bevor wir in den USA sind, sollte gleich morgen nach Luxemburg fahren. Wie der schöne Flyer schon andeutet lohnt es sich ohnehin nicht nur wegen uns und billigem Benzin:

(26.9.2006)
Sonntag nochmal Studioarbeit. Ein paar unserer OSO-Freunde besuchten uns, spielten Posaune, Trompete und Geige. Theoretisch ist unser Album jetzt zu 100% fertig aufgenommen. Wir können es aber selber nicht richtig glauben und nehmen an, daß uns diese Woche noch irgendwas einfällt, was fehlt. Sonntag früh fliegen wir, bis dahin haben wir noch Zeit, das ganze zu verwerfen und neu zu beginnen. In Berlin haben wir übrigens heute vor genau einer Woche Streicher aufgenommen. Peer und Anne haben bei Honeymoon so bezaubernd gespielt, daß wir glauben, es wird alle Hörer erschlagen vor Schönheit.

(17.9.2006)
Den heutigen Sonntag haben wir damit zugebracht, ein Dutzend Kinder von zuhause abzuholen, als Chor aufzunehmen, Kuchen zu essen und unsere neuen Freunde wieder nach hause zu fahren. Der Aufwand hat sich definitiv gelohnt, da wir glauben, unseren ersten Top Ten Hit vervollständigt zu haben. Wenn eine Horde 6-12 jähriger, die 'dieses verdammte Deutschland hat mich dazu getrieben' singen, uns nicht in die Charts katapultiert, dann wird vermutlich nichts und niemand uns dorthin bringen.
Wer sich etwas ansehen mag: Magnus von der isländischen Band Dyrdin hat einen Interviewblog mit Björn gepostet; der Erkenntnisgewinn ist mittelgroß für regelmäßige Leser dieser Seite, aber für native speakers ist es der bisher umfassendste Beitrag zu dieser Band. Der Rest der Seite sei ebenfalls ans Herz gelegt, eine Menge tolle Musik zu entdecken.

(13.9.2006)
Niklas legt heute abend alleine auf, Björn wurde strenge Bettruhe verordnet, er verbringt den Abend zuhause bei Antibiotikum und 'einem guten Buch'. Er wird vermutlich per Videoschaltung zu Wort kommen und Fragen der Gäste in Echtzeit beantworten können. Tut uns leid, daß wir erst das Konzert absagen mußten und dann auch noch das Soundsystem halbierten, aber leider ist die Krankheit keine vorgetäuschte.

(11.9.2006)
Leider werden wir am Mittwoch (13.9.2006) im Elektra nicht spielen können, da unser Probenplan durch Krankheit durcheinander gewirbelt wurde und wir euch mehr schuldig sind, als geschwächt und schlecht vorbereitet irgendwo aufzutauchen. Wir sind ja nicht Mötley Crüe, glauben also einfach nicht, dass man mit allem Quatsch durch kommt, wenn man sich nur blöd genug anzieht. Trotzdem werden Björn und Niklas sich hinter den Plattentellern (wenn die Gesundheit es zulässt, wovon wir einfach mal ausgehen wollen) einen gewohnt furiosen Kampf um die Gunst der Anwesenden bieten - kommt also zahlreich mit Freunden um zu erleben, wie diese beiden Soundtitanen ringen!

(5.9.2006)
Am Sonntag wurden wir fertig. Noch zwei Kleinigkeiten aufgenommen, Studio aufegräumt und das wars. Das neue Locas In Love-Album endlich bezwungen.

(2.9.2006)
Wir empfehlen das extremely spicy Muzak video über den Poultrygeist. Wir sehen es uns in Dauerrotation immer wieder an wie ein Kettenraucher sich Zigaretten anzündet. The chicken has declared Djihad on us all!
Das Studiotagebuch ist ab dem heutigen Eintrag (ganz unten) ausgelagert, bitte
hier entlang. Ist einfacher für diejenigen, die nur mal eben schnell das Neueste erfahren wollen und nicht unbedingt wissen müssen, bei welchem Stück wir wann Fuzzgitarre eingebaut haben.
Ein weiterer Tip gegen Langeweile und zur abschließenden Klärung schwieriger Fragen: Food-Eating Battle Monkeys. Meßt euch mit Locas In Love, the Rhubarb-Eating Giant Monkey. Man ist erstaunt, was für Wahrheiten diese kleinen Affen kennen.

(1.9.2006)
So. Seit Montag sind wir wieder im Studio im Maarweg in Köln und machen Akkordarbeit (Achtung, now entering Gagzone). Wir arbeiten wie es sich gehört an mehreren Songs gleichzeitig. Begonnen haben wir mit 'M' (Arbeitstitel), dann kam 'Honeymoon Is Over (If You Want)', das wir bereits abgeschlossen haben und das sich ohne Vorankündigung zum Bombast-Epos ausgewachsen hat. Gerade im Moment, in dem diese Zeilen ihren Weg ins Datenmeer des WebWebWeb finden, spielt Stefanie Baß zu 'Rosa Mond' (Arbeitstitel). Spätestens morgen machen wir uns an eine neue Version von 'Karmic Desaster', die wir in München und Hannover schon live spielten und die Mauri heute trommelte. Wir selber sind begeistert und glühend überzeugt und glauben nach wie vor, endlich eine Studiosituation gefunden zu haben, die perfekt zu uns paßt. Gleichzeitig glauben wir, daß wir hohe Chancen haben, uns unser kommerzielles Grab zu schaufeln mit dem, was wir hier tun; dann wiederum muß man sagen, daß wir kommerziell gesehen ohnehin schon immer in der Leichenstarre sind und daher jetzt genau genommen sogar Chancen auf eine Art Zombietum haben (also Wiederauferstehung von den Toten, die aber anständig genug ist, sich nicht mit Jesus sondern nur Zombies zu vergleichen). Wir driften etwas ab.
Bis Sonntag arbeiten wir hier noch durch. Am 17.9. nehmen wir Chor (mit unserem Freund Wolfgang, dem das Studio hier gehört) auf, am 19.9. in Berlin Peer von Mobilé und Anne von Beatplanet als Streicher (mit unserem alten lieben Pal Tobias Siebert).
Am 1.10. fliegen wir für 11 Tage nach Amerika. Wir werden dort live spielen und unsere Platte zusammen mit Peter Katis in seinem Studio abmischen. Peter hat Sachen wie Interpol, Clem Snide, Spoon oder The National gemacht und entsprechend aufgeregt sind wir (Notiz: The National brauchen für ihr neues Album länger als geplant, aber müssen ihre Arbeit kurz unterbrechen. Grund: Locas In Love kommen und mischen ihr Album ab. Das ist was!).
Wenn es nach uns geht (und ziemlich wahrscheinlich wird es das) erscheint die Platte zum sogenannten Weihnachtsgeschäft, also noch dieses Jahr. Details dazu hoffentlich in den nächsten zwei, drei Wochen.
Wie es mit Konzerten steht können wir gerade nicht sagen, weil wir mit unserem Nebenprojekt Karpatenhund ab Mitte Oktober ebenfalls ein Album machen. Die vorerst letzten Gelegenheiten, uns in Europa (bitte entschuldigt die großkotzige Formulierung, aber man hat nicht oft im Leben Gelegenheit, so etwas zu sagen) live zu sehen, sind der 13.9. (Köln) und der 29.9. (Luxemburg).

(17.8.2006)

Auch nicht das versprochene Geheimnis, aber am 13.9.2006 spielen wir ein akustisches Konzert in der ELEKTRA BAR in Köln. Altstadt Nord, um genau zu sein. Wir haben eine ganze Menge neuer Stücke, bei denen wir kaum warten können, sie her zu zeigen, weswegen es uns doppelt freut, dieses Konzert ankündigen zu dürfen. Ihr müsst im Gegenzug alle hinkommen, dann wird es für alle super. Am besten pünktlich um 21:00, viel später dürfen wir wegen der Nachbarn nicht anfangen. Selbst wenn wir ganz leise spielen. Im Anschluss erlebt das "Look At Us We Formed A" Soundsystem ein lang ersehntes Revival, wird also ein prima Abend.

(30.7.2006)
Wir haben ein 20-Stunden-Autofahren-13,5-Stunden-Rumhängen-1,5-Stunden-spielen-Wochenende hinter uns und es war intensiv und toll. Vielen Dank an alle in München und Hannover, wir hatten mal wieder eine so tolle Zeit, daß wir fast frei von Verstand in unsere Betten fielen, als wir heute morgen um 4 in Köln waren. Morgen früh fährt Niklas Stefanie und Björn zum Flughafen, die beiden verreisen für 8 Tage. Danach geht es normal weiter und auch sehr schön: in der Woche, wo August zu September wird, sind wir noch mal mehrere Tage im Studio und schaffen es hoffentlich, unsere Albumaufnahmen zu einem Ende zu bringen. Wir freuen uns sehr, weil bis auf Mauris Malheur die 5 Tage neulich einfach perfekt waren. Wir lieben es, im Studio zu sein und unsere Sachen zu machen, wie wir es wollen. Naja. In zwei Wochen melden wir uns wieder richtig zurück, stellen neue Filmchen und Tagebücher online und plaudern ein paar Geheimnisse aus, die gerade entstehen. Locas In Love sind derzeit so zuversichtlich und fröhlich wie eigentlich noch nie (was nicht das versprochene Geheimnis ist, dazu später mehr).

(27.7.2006)
Ein Hinweis: am 1.8. spielt Christiane Falk bei DasDing an ihrem Themenabend Bands aus Deutschland, u.a. was von uns. 19 Uhr geht es los und man kann es auch per Internet hören.
Wir brechen morgen nochmal auf und spielen am Wochenende zwei Top-Festivals in München und Hannover, zu beiden sollte kommen, wer kann, nicht nur wegen uns, das wird insgesamt spitze und in München auch wirklich wichtig. Dann ist erstmal Sommerpause. Im Anschlußmelden wir uns wieder und geben Dinge bekannt, die mit unserem nächsten Album zu tun haben. Anonsten: schöne Tage für euch.

(18.7.2006)
Auf ihrer Homepage haben Mobilé eine schöne Fotogalerie eingerichtet, die nochmal von unserern gemeinsamen Konzerten erzählt. Es war wirklich schön, man kann uns das Glück ansehen. Habt ihr schon alle ihre neue CD? Ihr Video steht auch zum Ansehen bereit auf der Seite, unter den zahlreichen Gästen, die mal durchs Bild huschen sind auch wir stolzen Locas, unbedingt mal ansehen.

(10.7.2006)
Neben den neuen Fotos aus dem Studio steht unter Bilder ein Video vom Samstag, wie wir High Pain Drifter uraufführen. Stefanie an Korg-Synthie und Roland-Drumcomputer (Mauris Krankheitsvertretung), die Boys an den Gitarren. Der Abend war ganz schön sonderbar, Tourtagebuch folgt natürlich in den nächsten Tagen, es wird auch einige der im Film sichtbaren Elemente aufgreifen: eine Toilettentür, die hinter Niklas permanent für Unruhe sorgt und eine Band, die in einem Landgasthof desinteressiertes Publikum beim Essen stört. Und natürlich geht ständig irgendwas schief. Warum der Tag dennoch so schön war dann demnächst hier, erstmal Musik, bitte hier entlang. Die Videos, die wir einstellen, bieten wir übrigens seit dem letzten auch als Youtube-Stream an.

(8.7.2006)
Gestern also der letzte Tag im Studio. Wir haben uns eine Stunde später Beginn gegönnt, machten uns um 12 Uhr an die Arbeit und setzten weiter ein Steinchen aufs andere. Mauris Anruf und seine Diagnose haben uns etwas erschreckt und gebremst, wir machten außerdem viel zu spät Mittagspause und waren schon wieder völlig im Eimer, besorgten dann allerdings Essen und Trinken und bereiteten uns Kleinstkartoffeln Typ Goldniere und Blumenkohl, dazu Karotten und Kräuterquark. Wir trinken Almdudler seit neuestem. Mit Drumcomputer und spärlicher Instrumentierung bekamen wir High Pain Drifter tatsächlich fertig. Obwohl Björn nach Orgeln, Chören, Harmonium, Streichern, Trompeten und Spacegitarren verlangte, verweigerten seine Freunde das große Finale und überstimmten ihn in ihrem Ansinnen, den Song entkleidet und glasklar zu lassen. Das Schlimmste und langwierigste waren dann die Aufräumarbeiten. Ein schlimmer Job wenn man nicht genug Personal zur Hand hat. Jedenfalls haben wir wenige Minuten vor zwei das Studio abgeschlossen und die Woche mit vier fertigen Songs zum erschöpft-glücklichen Abschluß gebracht. Jetzt muß nur Mauri wieder schnell gesund werden.

(7.7.2006)
Auf Drängen seiner Band ging Mauri heute ins Krankenhaus und ließ sich untersuchen. Er hat einen Muskelfaserriß und einen eingeklemmten Nerv. Wir spielen morgen dennoch als Trio ohne Schlagzeug in Luxemburg, mal sehen wie und was. Hoffen wir auf schnelle und gute Besserung.

(7.7.2006)
Tag 4: pünktlich um 11 haben Stefanie, Niklas und Björn angefangen und bis zur Mittagspause Lap Steel und Melodika gespielt. Dann gab es Salat mit Auberginen; Mauri kam am Nachmittag, und wirkte mit bei der Percussionarbeit (u.a. wurde eine interesaante Rhythmusidee entdeckt: Spanking. Statt Händeklatschen schlagen sich mehrere Freunde mit der flachen Hand auf den eigenen Hintern), beim Öffnen einer Tür allerdings fuhr ihm ein Schmerz in den Rumpf, der ihn förmlich lähmte, so daß er sich auf dem Boden flach hinlegen mußte und bald nach hause ging. Man weiß bis jetzt nicht, warum er plötzlich über Schmerzen im Herzen und beim Atmen klagte, die Band hofft, daß er heute wieder genesen ist. Außerdem erledigt: mehr Rhodes und unendlich viele Gesänge und Chöre (alle drei Stücke sind nun fertig gesungen), zusätzliches Schlagzeug und irgendwann in der Nacht, als die Müdikeit uns schon in Zungen reden ließ, wurde eine Collage aus Zufallsaufnahmen gebaut, die wir über Kurzwelle empfangen konnten (zB der spanische Sender der VR China). Es kam uns selber vor wie Revolution No. 9 auf dem Weißen Album. Um 2 haben wir Feierabend gemacht. Heute wollen wir I get lonesome abhaken, es fehlen Death Orgel und Theremin, wobei die Orgel im Moment, da diese Zeilen geschrieben werden, bereits erledigt ist. Aufgabe für den Tag: einen vierten Song beginnen und möglichst fertigstellen, High Pain Drifter. Es gibt auch einen Song von Niklas, in dem er eine neue Seite von sich offenbart und gleichzeitig auf die Dinge antwortet, die Björn in Monkey eingesteht. Sein neuer Top-Hit A Jolly Good Phallus schließt mit dem entwaffnend ehrlichen Einbekennen 'I've got a phallus on my back'. Seit Niklas bei den Phallus Brothers eingestiegen ist, fällt es ihm leichter, seine sensible und sexy Seite zu zeigen. Die Fans sagen: "Thumbs up" und weiter so!

(6.7.2006)
Tag 3 bestritten Niklas und Björn alleine. Entgegen allem, was sie lieben, verzichteten sie darauf, alles mit Spacerockflächen vollzuhauen sondern setzten ihre Gitarrenkunst meist dezent ein und konnten dabei feststellen, daß eine bestimmte Gitarre (wir nennen sie die Praline, ein Vox-Nachbau von Del Rey, 60er) für den Zweimannbetrieb gebaut zu sein scheint (zB einer spielt, der andere schlägt mit zwei Kabelenden auf die Saiten und Tonabnehmer ein oder einer schlägt die Saite an, der andere dreht mit aller Kraft an der quasi-kaputten Mechanik, um zu 'stimmen').
Geschafft: Ebow bei der Mann hat die Frau DOCH umgebracht, Gitarre und Lapsteel bei Monkey, viele viele Gitarren bei I get lonesome und dort auch Rhodes, Gesang haben wir nicht mehr zufriedenstellend geschafft, die Erschöpfung setzte ein. Zu essen gab es Weinblatt-Karotte-Sandwiches, Obst, Tomatensuppe und Joghurt. Plan für heute: singen, Gitarre, Drumcomputer programmieren, Rhodes, Spacerockflächen, Orgeln. Bis Freitag abend wollen wir vier Songs als vollständig abhaken können.

(5.7.2006)
Der zweite Tag: wir haben I get lonseome und Monkey getrommelt und Baß und etwas Gitarre gespielt. Dazwischen war ein langes Treffen mit Besprechung, dadurch haben wir nicht ganz so viel erledigt bekommen wie wir vielleicht gerne hätten. Der große Vorteil beim Selbermachen birgt auch manchmal einen Nachteil: es gibt keinen Maßstab und keinen Schiedsrichter außer uns selber, niemanden, der uns die Richtung weist, Vorschläge oder Vorschriften macht. Es kann immer passieren, daß wir irgendwann merken, daß etwas doch nicht 100% so klingt wie es in unseren Köpfen zu klingen hätte und man muß alles verwerfen und neu beginnen. Es könnte also sein, daß die Aufnahmen von gestern die besten der Welt sind und genau so, wie sie sein müssen, es könnte genausogut sein, daß wir mit dem Abstand einer kurzen Nacht nun finden, daß es anders sein muß. Das ist das Spannende und das Dilemma an der totalen Kontrolle, die wir für uns entdeckt haben.
Jedenfalls macht es einen Heidenspaß und wir probieren viel aus, was wir noch nicht ausprobiert haben. Bei den Schlagzeugaufnahmen haben wir statt vor Mauris Set ein Schlagzeug in ein paar Metern höher hinter ihm aufgebaut, ein anderes vorm Schlagzeug, aber in einer großen Konga versteckt, wodurch das Ganze klingt wie Techno. Die Ergebnisse solcher Experimente sind zum Teil überraschend. Wenn wir irgendwann Geld haben, kaufen wir uns einfach ein eigenes Studio.

(4.7.2006)
Erster Studiotag war spitze. Niklas hat das mächtige System unterworfen und beherrscht jetzt die ausgefuchsten Studiotechniken der ganz Großen (Bob Rock, Michael Wagener und Andy Wallace heißen seine Idole) und hat so die Band in einen Zustand geführt, wo sie keinen Respekt mehr vor Studiotechnik und den Schamanen hat, die tun als sei das alles so unschaffbar schwierig, daß man dafür tausend Mark pro Stunde bezahlen muß. Der erste Song, unserer neuester, den wir auf Tour schon vorgestellt haben, ist eigentlich nahezu fertig, Arbeitstitel: der Mann hat die Frau DOCH umgebracht. Wir haben um einen natürlichen Hall zu bekommen gewartet bis das Gebäude leer ist und dann im Treppenhaus gesungen. Mit den Ergebnissen sind wir bislang sehr zufrieden. Heute wollen wir an 'Monkey' herangehen, wir glauben zu wissen, was wir beim letzten mal falsch angestellt haben.

(2.7.2006)
Super, ab morgen sind wir für 5 Tage im Studio. Wir wollen von morgens bis morgens arbeiten und möglichst nahe an die Fertigstellung unseres Albums gelangen. Updates an dieser Stelle ab: morgen.

(16.6.2006)
Das Bonner Campusradio hat uns in die aktuellen Neuvorstellungen genommen. Da wir bislang noch nie was mit dem sogenannten 'Voten' am Hut hatten, ist das eine schöne Gelegenheit, in diese Welt der Internetabstimmung einzutreten. Zumindest für dieses eine mal. Wer die Bonner Radiomusik mitbestimmen will bitte hier entlang.

(14.6.2006)

Unter Bilder findet ihr nun ein von Claire Oelkers gefilmtes Video von Wir Fangen Von Vorne An aus unserem Konzert mit dem OSO. Es ist sozusagen das Bildmaterial zur Aufnahme auf der Bonus-CD zu unserer neuen EP.

(11.6.2006)
Das Tourtagebuch ist übrigens vollständig, darin versteckt auch ein Erlebniscomic. Von unserem Konzert in Esch gibt es Bilder im Fotoarchiv der Rockhal.

Ach so: wenn ihr versucht, unsere neue EP in einem Laden zu kaufen (und jeder gute Laden sollte eine vorrätig haben) und die Brüder dort nicht weiter wissen: der Vertrieb heißt Broken Silence und beliefert alle Läden, die Tonträger verkaufen. Wir haben übrigens ein Bild in den Shop gestellt, auf dem man die beiden T-Shirt-Motve sehen kann, die wir anbieten. Die erhältlichen Farbkombinationen, die nicht auf dem Bild sind, müßt ihr erfragen, wir werden sie aber auch bald auflisten.

(03.06.2006)

Unsere CD gibt es ab jetzt auch bei amazon, ist aber teurer als bei uns oder Sitzer.

(30.05.2006)
Wir sind sozusagen noch immer mit dem Auspacken beschäftigt bis Ende der Woche. Aber mal kurz zwischengefragt: haben alle, die CDs vorbestellt hatten, diese mittlerweile bekommen? Eigentlich sollten alle bedient sein, es kann aber natürlich sein, daß wir jemanden vergessen haben. Dann bitte ganz schnell melden. Übrigens sind noch ein paar der Bonus-CDs übrig, handgemacht von Locas In Love, 3 Songs und erster Teil der Locas In Love CD Mini Series, die wir bei Gelegenheit fortsetzen. Starte deine Sammlung heute noch. Die restlichen CDs verkaufen wir für 3 Euro, einfach eine email schreiben.

(28.05.2006)

Nach knapp 12 Stunden im Auto, von denen wir etwa fünf quasi auf der Stelle verbrachten sind wir froh nach hause zurückgekehrt und über unseren Geisteszustand positiv überrascht. Weitere Berichterstattung und Bilder folgen, wir müssen jetzt erstmal ankommen.
Ein gewisser Steve Reeves hat in Bad Aibling Fotos gemacht, sie stehen hier. Aber Achtung: es sind aberhunderte; ein Klassiker für alle, die auf der Arbeit eine halbe Stunde totschlagen wollen, ist diese Galerie nach dem Komplette-Speicherkarte-der-Digitalkamera-einfach-zack-ins-Internet-Prinzip.
Eine etwas geringere Auswahl an Bildern finden ihr ab sofort auch in unserer Galerie zur Tour.


(25.05.2006)
Freiburg findet statt, der Laden heißt Players, nicht Woodys. Bis morgen, liebe Freiburgerinnen und Freiburger.

(20.05.2006)
Wir führen Tagebuch, je nach Internetverfügbarkeit laden wir die Sachen hoch. Deutsche Einträge hier, für unsere internationalen Freunde noch ein englisches Tagebuch auf myspace.com/reallocas.


(18.05.2006)
Unsere Singles sind tatsächlich fertig. Sie sehen toll aus und gehen gleich mit uns auf Tour. Mistwetter, um eine Tour zu beginnen, aber wir sind zu fröhlich, um uns um sowas banales zu scheren. Zurück zur CD: Die Vorbestellungen werden am Montag verschickt, wer seine direkt abholen kommen kann bitte schnell an uns schreiben, dann sparen wir uns Umschlag, Porto und Verzögerung. Außerdem bekommt jeder, der uns auf dieser Tour besucht und einen Tonträger oder ein T-Shirt kauft, eine hochexklusive Bonus-CD geschenkt. Darauf sind drei Stücke, eines live mit Orchester, eines unveröffentlicht aus den What Matters Is The Poem-Aufnahmen, eines nur für diese Single. Wir haben knapp 200 Singles gemacht, wenn sie weg sind, sind sie weg. Die, die nach der Tour noch da sind, verkaufen wir übers Internet.
Wer in Köln wohnt und ungeduldig ist und die Songs im Konzert schon mitsingen können möchte: im Normal Plattenladen gibt es unsere CD ab heute.
Der Termin in Freiburg wurde leider ganz kurzfristig abgesagt, der Klub hat die üblichen Probleme mit Lautstärke und dem Gesetz. Im Moment wird fiebrig an einem Ersatz gestrickt, wenn es klappen sollte, steht es natürlich auf der Homepage.

(14.05.2006)
Während wir ungeduldig darauf warten, dass die Kamera repariert wird, gibt es hier schon mal einen ganz kleinen Filmausschnitt aus Herzogenrath.
Ausserdem finden sich unter Locas nun die ersten, ausführlichen Antworten auf oft gestelle Fragen und auch die seit Jahren immer wieder angekündigte Gear & Geek Abteilung unternimmt erste, vorsichtige Gehversuche.

(08.05.2006)
Der Abend in Herzgenrath war einfach unglaublich, wir sind noch immer ganz aufgeregt und freudig. Allen Beteiligten von der 6a über die großartigen, ganz großartigen Musiker des OSO bis natürlich zu den Jansens sei hiermit noch einmal das größte Dankeschön zugetan, daß die Locas In Love je ausgesprochen haben.
Leider geht es nicht, schon heute kleine Filmchen online zu stellen, weil die Kamera auf der Heimfahrt kaputtging und die Kassette mitgenommen hat. Beide können vermutlich gerettet werden, dauert nur zwei, drei Wochen. Sobald wir Zeit haben (zur Zeit leider nur sehr selten), befassen wir uns mit dem Audiomitschnitt und stellen vielleicht davon etwas auf diese Seite.
Es hoffen auf ein Wiedersehen (nicht nur ein virtuelles, wenn die Kamera repariert wurde, sondern ein echtes): Locas In Love.
Locas In Love empfehlen außerdem: morgen 9. Mai, spielt im Blue Shell in Köln CASIOTONE FOR THE PAINFULLY ALONE bei freiem Eintritt. Ein Muß!

(07.05.2006)
Wer heute zur Supershow der Locas mit dem OSO Orchester kommen will und nicht weiß, wie: die Adresse für den Routenplaner ist Städt. Gymnasium Herzogenrath, Bardenbergerstr. 72, 52134 Herzogenrath. Es wird sensationell. Die Ankündigung im Visions Magazin hier.


(03.05.2006)
Die schlechten Nachtrichten zuerst: gestern wurden mit mehreren Wochen Verspätung die Cover für die Single von der Druckerei geliefert und sind leider ziemlich unbrauchbarer Müll, so daß wir jetzt eine neue Druckerei finden müssen, die welche macht, was schwer ist, weil sowohl Druckverfahren als auch Verpackungskonzept eher selten verlangt und daher selten angeboten werden. Für die Tour klappt es auf jeden Fall, am Sonntag werden wir leider nur CDs mit dem häßlichen Behelfscover verkaufen können, zu denen wir das 'richtige' dann eben nachreichen werden. Die guten Nachrichten stehen in den Aachener Nachrichten:



(01.05.2006)

Der Tagebucheintrag für unseren außerordentlich erfreulichen Ausflug nach Luxemburg ist seit eben online, derweil arbeiten wir an einer wilden Mischung aus Biographie und FAQ-Abteilung, wenn ihr also Fragen zu dieser Band habt, die ihr schon immer beantwortet haben wolltet, scheut euch nicht, zu schreiben.
Unsere Tour ist nahezu komplett, wer eine Idee hat, wie sich das Loch am 26.5. stopfen läßt bitte schnell mit Benni reden. Präsentiert wird unsere Reise von Intro, die Ankündigung steht hier.

(21.04.2006)
Heute haben wir die neuen Locasposter bekommen. Prachtvoll. Wir machen bald mal ein Bild. Kann man dann im Shop kaufen. Leider nicht mehr kaufen kann man dort die What matters is the poem CD. Die Auflage ist bei uns und beim Label restlos ausverkauft und wir denken erstmal nicht, daß eine Nachpressung interessant ist. Bei Indigo müßten noch einige CDs rumliegen, also solltet ihr die CD bei amazon oder in jedem guten Laden bestellen können, vielleicht können wir selber auch noch welche von dort bekommen. Jedenfalls: das Vinyl gibt es nach wie vor und wir machen es ab jetzt so, daß wir jeder LP eine gebrannte CD beilegen, auf der das komplette Album ist, außerdem werden wir im Internet ein kleines Album-Artwork bereitstellen, das man sich selber ausdrucken und zusammenbasteln kann. Wer also keinen Plattenspieler hat, kann dennoch die (zudem kostengünstige) LP kaufen und sich bedenkenlos auf 'bockstarken Supersound' (Tick, Trick & Track) freuen.
In Esch war es gestern toll. Endlich mal wieder die lieben Freunde von Katze getroffen und auch sonst war es ein astreiner Abend. Nein, eigentlich war er sogar nahe dran an perfekt. In den nächsten Tagen alles nachzuvollziehen im Tagebuch.


(17.04.2006)
In den nächsten Tagen können wir endlich in den Proberaum einziehen. Ah. Wir vergaßen ganz zu erwähnen, daß ein Stück von uns auf der CD ist, die der aktuelle Spex-Ausgabe beiliegt. Schnell zum Kiosk rennen. Es handelt sich um 'Wir fangen von vorne an', ein Stück, mit dem wir insgeheim hoffen, endlich einen Radiohit zu haben, aber noch insgeheimer haben wir die Hoffnung eigentlich auch schon wieder aufgegeben. Es ist, wie Ihr ja wißt, auf der neuen Single.

(11.04.2006)
Übernächste Woche liefern wir die ersten vorbestellten Singles aus. Nicht vergessen: die Auflage ist streng limitiert, sind die 500 weg, sind sie es eben. Wer eine möchte, bitte vormerken lassen und eine mail schreiben an die Locas. Den exakten Preis können wir noch nicht sagen, aber trotz der luxuriösen Aufmachung (Gatefold-Digipak mit 4 Kunstdrucken statt eines Booklets) nehmen wir an, daß es ganz normal sein wird, so wie unsere anderen EPs auch. Auf jeden Fall unter 10 Euro.

(03.04.2006)
Am 07.05.2006 spielen werden wir Teil eines Konzertes sein, das mit Sicherheit zu den erstaunlichsten Ereignissen gehören wird, bei denen wir je mit gemacht haben. Wir werden einige unserer neuen Stücke erstmalig zusammen mit einem Orchester aufführen, selbstverständlich daher, dass niemand von euch es versäumen sollte an dem Abend nach Herzogenrath zu kommen. Wer Fragen hat kann uns jederzeit schreiben. Und weil wir uns schon so freuen, einmal eine so große Band zu sein, werden wir euch das ganze Orchester in den nächsten Tagen und Wochen hier vorstellen.

(31.3.2006)
Locas In Love gehen mit der Zeit, yes Sir: myspace.com/reallocas ist unser neues Ding, wo es überdies als Stream nie (NIE!) gehörtes von uns gibt. (How I Wrote) I Get Lonesome ist eine Demo von letztem Jahr und kommt auf unserem neuen Album, Zum Beispiel ein Unfall ist auf der neuen Single und To get things straight ist eine Roughmix der Aufnahme, die auf dem Album landen wird. Schreibt mal, wie ihr die Sachen findet.

(29.3.2006)
Gestern wollte Niklas sich endlich mal bei myspace einarbeiten und wir stellten etwas erstaunt fest, daß wir dort bereits eine Seite haben. Die ist leider extrem lieblos und hingeklatscht, daher bitten wir um Anhaltspunkte: wer steckt dahinter? Wer kennt die Person, die dahintersteckt? Wie kann man diese Person ermitteln? Wir freuen uns einerseits sehr darüber, daß jemand sich die Mühe macht, eine solche Seite zu erstellen und damit unsere Musik verbreiten will und danken herzlich dafür. Andererseits aber würden wir gerne unseren Namen selber benutzen und mit unserer eigenen Seite koppeln. Sollte die- oder derjenige diese Zeilen lesen: würdest du dich mal bei uns melden?
Habt ihr außerdem das x weiter unten bemerkt? Neue Bilder in der Galerie.

Zu e
twas ganz anderem. Unser alter Freund Nikki Sudden ist im Alter von 49 Jahren verstorben. Eine ausführliche Meldung mit sehr schönen Informationen und Erinnerungen steht bei Pitchfork.
Wir haben Nikki schon länger nicht mehr gesehen, aber behielten ihm seit unserer ersten Zusammenkunft stets in unseren Herzen. Von all den Leuten, die wir bislang trafen, war er vermutlich der, der es am ehesten verdient hat, als Rockstar bezeichnet zu werden. Selbst wenn nur 20 zahlende Gäste kamen und er mit der Mitfahrgelegenheit zum Konzert fuhr, weil sein Auto zuvor in Flammen aufgegangen war, blieb er immer eine schillernde Figur aus einer anderen Welt. Inklusive Piratentuch, blauen Wildlederschuhen und der Flasche Champagner, die für ihn bereitzustehen hatte. Er behandelte uns respektvoll und freundschaftlich, besonders natürlich Stefanie, die er mit Handküssen begrüßte, merkte sich unsere Namen und bei unserem gemeinsamen Konzert in Düsseldorf vor drei Jahren waren wir sogar für zwei Stücke seine Begleitband, was im Rückblick genau so toll ist, wie es damals war (übrigens noch mit unserem lieben Kurt am Schlagzeug). Uns wurde zugetragen, daß er gar bei einigen Konzerten in dieser Zeit, obwohl wir nicht dabei waren, von der Bühne aus sagte, seine liebste Vorband seien die Locas In Love - was uns schwer schmeichelte und Nikki noch mehr lieben ließ. Vielleicht fühlten wir uns ihm verbunden, weil er auf eine Art ein großer Pechvogel war (z.B. das brennende Auto oder die ausgebliebene Anerkennung einer breiteren Masse) und sich dennoch nie entmutigen und von seiner Mission abbringen ließ. Wir werden Nikki vermissen und sind uns sehr sicher, daß er für alle Zeiten der erste, letzte und damit einzige bleiben wird, der uns als Anweisung für den nächsten Song nur ein verhuschtes 'Blues in E.' zuwarf. Und sollten wir einen Blues in E schreiben oder spielen, so wird er dem großen Nikki Sudden gewidmet sein.

(26.3.2005)
Sonntag abend. Wir kommen gerade vom Mastering und sind nach wie vor sehr zufrieden mit uns und der Welt. Auch Kai hat sich neu eingerichtet, in seinem Studio ist es ruhig und schön, ein guter Ort. Wer was zu mastern hat, sollte mit dem eleganten Lebemann reden. Morgen bekommen die Sitzers die Master-CD und schicken sie ab zur Vervielfältigung. Wir beginnen morgen vormittag den neuen Proberaum. Noch Freiwillige?
In einigen Momenten feuert Niklas noch ein paar Bilder aus seiner Digitalkamera in die Galerie. Sobald das geschehen ist, wird hinter dem folgenden Satzzeichen ein 'x' stehen. x

(25.3.2006)
Letzte Woche haben wir bei einem Ausflug nach Berlin endlich zusammen mit Tobias unsere Single fertig mischen können. Er hat zusammen mit seiner Freudnin Annette eine Fabriketage umgebaut zu einem irren Supercenter. Sie betreibt dort ihr Label Loob Musik (Augen auf: Delbo und Klez E beide mit neuen Platten in der nächsten Zeit), Tobias sein Studio und einen Proberaum für seine Bands. Gefiel uns außerordentlich gut, gehen wir wieder hin und empfehlen ambitionierten Bands dieses talentierte Team. Morgen um 17 Uhr treffen wir uns in Düsseldorf mit Kai zum Mastering und Montag geht das Ganze dann endlich ins Preßwerk. Artwork ist auch so gut fertig und freut sich auf die Druckerei. Fühlt sich alles sehr gut an.
Wir überlegen seit zwei Tagen, ob wir angespornt durch das alles jetzt ganz schnell (also GANZ schnell) das Album hinterherschieben und uns dazu einfach noch ein paar Tage einschließen oder ob wir es gerade gut finden, uns Zeit zu lassen. Tendenz geht vom Zeitlassen weg. Irgendwie ist das doch Trödelei, wenn man einmal den Punkt gefunden hat, an dem weiß, wie man was machen muß, um ein Stück angemessen aufzunehmen. Aber mal sehen.
Gestern haben wir unseren Proberaum leergeräumt, wir ziehen jetzt ins Nebengebäude um und proben dann statt unter Architekten und obskuren Schlagerproduzenten unter dem Serverraum von Pironet oder irgendeinem Versand, keine Ahnung. Der Raum ist etwas größer und wir richten uns den so gut ein, daß wir jedes mal beim Betreten weinen müssen werden. Vor Rührung über uns selbst. Aber noch ist es ein langer Weg, weil wir ja nie Zeit haben und uns ehrlich gesagt auch noch nicht genau überlegt haben, wie wir uns dort einrichten wollen. Wer Lust hat, uns beim Renovieren zu helfen: jede Hand ist eine gute Hand und sei sie noch so schwach. Schreibt uns gerne eine email und bietet eure Hilfe an. Selbst Top-Bands wie wir lieben diese Nähe zu den Musikfans.

Gestern

(12.3.2006)
Folgende Stücke sind auf unserer bald erscheinenden Single:

1. Wir fangen von vorne an
2. Zum Beispiel ein Unfall
3. Avoid Karmic Desaster*
4. No Mr. Bond, I expect you to die

*get your punishment now.


In unseren Augen ist es der beste Tonträger, den wir je veröffentlicht haben. (bzw dann haben werden)

(10.3.2006)
Die ersten Termine für die Tour im Mai stehen fest, ein paar weitere kommen bald dazu, aber natürlich brauchen wir auch noch unbedingt welche, daher schnell Anfragen an Benjamin Walter schicken. Oder Tips. Danach ist es erstmal vorbei mit Touren, wenn die WM das Land lahmlegt, wir werden in dieser Zeit eben mit aller Kraft das Album fertigmachen. Wenn es im Mai nicht schon fertig ist, gerade läuft nämlich alles darauf hinaus, daß wir das vor dem Sommer noch schaffen, obwohl wir quasi wöchentlich neue Songs schreiben.
Ein neuer Sampler ist gerade rausgekommen und schlägt große Wellen. Verdient, denn es sind nahezu nur gute Stücke drauf und jede Menge Kandidaten, mit denen man nicht sowieso gerechnet hätte bei so einem Sampler. Er heißt Stromundgitarre, wurde von Lars von Zuhause zusammengestellt und sei uneingeschränkt empfohlen. Zur Homepage bitte hier entlang.

(3.3.2006)
Der erste Song von vieren für unsere Single ist gerade fertig gemischt und klingt für unser Empfinden spitze. Leider ist Tobias Siebert, der dafür zuständig ist, genauso chronisch überlastet und zu 120% ausgebucht wie wir selber und dementsprechend verschiebt sich gerade alles ein paar Tage nach hinten, vermutlich kommt die fertige Single doch erst im Mai auf den 'Markt'.
Am Sonntag beginnen wir die Proben mit einem Orchester, wir führen im Mai zusammen etwas auf und können es jetzt zwar noch nicht wissen, haben aber das Gefühl, daß das sehr gut wird.
Die Updates auf dieser Seite gehen zögerlich voran, aber sie finden statt. Bei den Bildern sind neue Galerien hinzugekommen, es gibt eine neue mp3-Datei und so weiter.

(22.2.2006)
Das überfällige Tagebuch zur Wintertour 2005 ist nun tatsächlich auf dieser Seite angekommen.
Die Bilder, die auf der alten Seite schon mal zu sehen waren, folgen in den nächsten Tagen. Wir haben übrigens beschlossen, kein Gästebuch mehr zu wollen. Die Kommunikation, die darüber stattfand, war nicht wirklich interessant, wir bekommen lieber emails.

(18.2.2006)
Diese Band hält Wort: Unter Bilder findet ihr jetzt Filme - und nicht nur von den unten erwähnten Konzerten sondern eine Auswahl von Highlights aus unserem Archiv. Es kann gut sein, daß wir diese Rubrik spannend halten und gelegentliche Ergänzungen und Streichungen vornehmen. Unsere Eindrücke von den Tagen mit Arab Strap stehen im Tagebuch, mehr Bilder folgen.

(16.2.2006)
Und schon ist alles vorbei. Heute mittag sind wir glücklich und erschöpft nach Köln zurückgekehrt, eine Hälfte der Band stürzte sich in die Arbeit, ein Viertel ins Bett und ein weiteres Viertel ins Ungewisse. Mit Arab Strap war es ganz toll. Die Band ist so beeindruckend und nett, daß wir es noch nicht wahrhaben wollen, nicht mit ihnen weiterzutouren. Vielen Dank für die fabelhaften Tage, an dieser Stelle auch noch eine Verneigung Richtung Target und die Gentlemen, die für diesen feinen Dienstleistungsbetrieb im Einsatz sind.
Das Tourtagebuch wird sicher morgen online stehen, außerdem wollen wir am Wochenende ein paar Songs, die mitgefilmt wurden (Berlin, Köln, Stuttgart) als Quicktime-Filmchen bis Ende des Monats zum Download bereitstellen. Gibt es Wünsche, will jemand einen Song noch einmal erleben? Bitte schnell eine Mail an uns schreiben.

(12.2.2006)
Wir brechen schon heute nach Berlin auf, weil wir morgen einen frühen Termin haben, der im Zusammenhang mit Fernsehen steht, leider wissen wir es nicht genauer; bei uns läuft es so, daß jemand anruft und uns Koordinaten durchgibt und dann gehen wir eben hin. Seit wir damals Top Of The Pops abgesagt haben, dürfen wir selber nichts mehr entscheiden.
Jedenfalls ist der Homepagestand so, daß alles mehr oder weniger geht außer Locas, Stuff und Presse. Die meiste Mühe steckt im Neuigkeitenarchiv und der Zusammenfassung der ganzen Tagebücher.

(11.2.2006)

Wir sind unserer alten Homepage überdrüssig geworden und bauen jetzt stetig eine neue. Gerade funktionieren: Termine, Neuigkeitenarchiv, Musik, Kontakt, Tagebuch, Links, Galerie. Updates täglich. Gästebuch vorerst keins. Mehr Galeriebilder und Links kommen ebenfalls, ein Archiv mit alten Tagebüchern und Neuigkeiten gibt es jetzt auch, obwohl es noch nicht hunderprozentig geht.

(31.1.2006)
Große Aufregung auf der ganzen Welt. Die Spex hat eine schöne Nachricht zu unserer kleinen Tour und besser als die Jungs von Kontraphon kann es kein Dichter sagen.
Die Aufnahmen für die Single haben wir gestern nacht um 3 Uhr abgeschlossen. Der nächste Schritt ist das Mischen, dazu geben wir die Sachen zu Tobias von Klez E und Delbo. Sobald wir uns Titel für die Songs ausgedacht haben, schreiben wir sie hier auf.

(27.1.2006)
Hallo! (Heute zum eigentlich ersten mal mit Ausrufezeichen). Wir sind bei den vier Deutschlandkonzerten der schottischen Band Arab Strap als Support eingeladen worden, was uns selber überrascht und in eine derartige Aufregung versetzt, daß wir noch ein paar Momente brauchen, um zu glauben, daß es stimmt. Nach krankheits- und ausbrennungsbedingt abgesagten Konzerten finden wir dies den denkbar besten Wiedereinstieg ins Showgeschäft 2006. Nach Berlin und Hamburg kommen wir immer gerne, in Köln können wir im eigenen Bett schlafen und in Stuttgart waren wir noch nie, von Arab Strap sind wir sowieso große Fans, umso besser also, daß wir sie viermal sehen dürfen und nie Eintritt bezahlen müssen. Das soll keine Angabe sein, sondern nur unsere Freude in Worte fassen.
Ab morgen früh arbeiten wir noch mal kurz im Studio. Unser Album ist eigentlich halb fertig oder sogar zu einem größeren Teil, deshalb haben wir beschlossen, jetzt doch bereit zu sein, etwas zu veröffentlichen. Im April oder Mai erscheint deshalb bei Sitzer Records eine neue Single von uns. Darauf sind vier Stücke, von denen wir drei bereits auf der letzten Tour vorgestellt haben und die gelegentlich (in Gästebüchern oder bei und nach Konzerten und so weiter) zur Veröffentlichung eingefordert werden. Jeder singt ein Stück bis auf Mauri, Björn dafür zwei. Wenn das Wochenende die Ergebnisse bringt, die wir uns erhoffen und vornehmen, wird es eine sehr gute Single, auf der wir konsequenter als je zuvor daran arbeiten, den Raum zu erforschen, der sich zwischen allem, was wir gut finden und können und machen auftut. Die Suche nach Pophits führt uns durch immer tiefere Täler aus Wahnsinn, Steppen aus Besessenheit und entlang von Mauern aus Klang (ein Gag: walls of sound). Wurde bereits erwähnt, daß wir die ganze Zeit selber produzieren und überrascht sind, was so alles möglich ist, wenn man in einer Band spielt?
Bis bald, besucht uns und Arab Strap. Das wird vermutlich der Wahnsinn! (Und wieder ein Ausrufezeichen!)

(17.1.2006)
Wegen Krankheit müssen wir das Konzert am 28. in Künzelsau absagen. Wir holen es im Frühjahr natürlich nach und natürlich auch zusammen mit den Besten der Besten von Kiss, also Mobilé. Tut uns leid, geht aber gerade nicht anders.

(9.1.2006)
Übrigens steht seit letzter Woche jeden Donnerstag Björn hinter der Ladentheke im Kölner Schallplattenfachgeschäft NORMAL Records (Vogteistraße, Haltestelle Hansaring) und freut sich über Besucher, die er zwischen 11 und 20 Uhr empfängt. Man darf sich das so vorstellen, wie einen Top-DJ, der leise den Raum beschallt und seine Tonträger dann direkt verkauft.
Von den Tagen im Studio letzte Woche stehen zwar Bilder in unserer Galerie, aber das Tool, um sie mit Unterschriften zu versehen, weigert sich, unsere smarten Kommentare ins Internet zu bringen.

(2.1.2006)
Schon wieder ein neues Jahr. Wir haben 2005 zum ersten Mal keine neue Veröffentlichung gehabt, dafür so viel gespielt wie nie zuvor. Mehr Rückblick braucht es nicht. Die letzten Tage haben sich Stefanie, Niklas und Björn im Studio eingeschlossen und wie besessen aufgenommen, an Silvester dann um 24 Uhr zwei Minuten Pause gemacht, um anzustoßen und Gitarren zu stimmen. Das im Sommer begonnene neue Album sieht jetzt so aus (AT=vorläufiger Arbeitstitel): fertig: Telefonsong (AT), To get things straight, Wir fangen von vorne an, Aufstieg und Fall der schichterprobten Nachtjacken; fast fertig: Haus deiner Eltern (AT), Avoid Karmic Desaster, (How I Wrote) I get lonesome; unfertig (zum Teil noch nicht alles dafür aufgenommen, zum Teil verworfen und muß nochmal neu aufgerollt werden): Comandante, Monkey, Happy End (AT), Radio Edit, diese Tür (AT), der unsichtbare Songwriter (AT), High Pain Drifter (AT).



(1.12.2005)
Wir sind wieder hier und es war mal wieder sehr schön, vielen Dank an alle, die da waren und alle Beteiligten. Das Tourtagebuch wird sicher noch diese Woche fertig und aktualisiert (und dieser Vorgang dann hier bei den Neuigkeiten vermerkt). Dann müssen wir mal mitteilen, daß wir erstmal nicht mehr live spielen und die nächsten Konzerte absagen. Das ist für uns das allererste Mal, daß wir das tun, aber wir sind gerade kurz davor, uns zu verzetteln. Stefanie und Björn ziehen gerade um und Björn hat eine Prüfungsphase an der Uni vorzubereiten, Benni versucht ebenfalls, ein paar Privat- und Unisachen fertigzustellen und dann ist da auch noch immer unsere Platte. Auf der Tour haben wir nahezu nur neue Stücke gespielt und dabei endgültig festgestellt, daß wir erstens mittlerweile an einem ganz anderen Ort sind als noch zu der Zeit, die 'What matters is the poem' dokumentiert; deshalb ist es für den Moment nicht mehr richtig sinnvoll für uns, nur mit What matters im Gepäck auf Tour zu gehen. Außerdem wurde uns klar, wie wichtig und entscheidend diese nächste Platte jetzt ist und daß wir diesmal nicht wollen, daß das Ergebnis nur zu 90% so ist wie wir wollen, weil wir wieder zu hektisch, schnellschnell und zerrissen arbeiten, nur um fertig zu werden und weil dauernd alle fragen, wann es denn so weit ist. Prioritäten sind jetzt: Platte machen - richtig machen, Leben & Alltag bewältigen und dann erst wieder ausgedehnter auf Tour gehen. Sonst ist das, was wir am liebsten machen, nämlich live spielen, hektisch und freudlos und das darf und wird nicht und niemals passieren. So müssen wir uns sehr entschuldigen bei allen, die gerne nach Ludwigsburg, Landau, Rosenheim oder München gekommen wären, um uns zu sehen. Wir hoffen, wir sehen uns bei anderer bzw. der nächsten Gelegenheit demnächst.

(22.11.2005)

Achtung: in Hannover wurde das Konzert vom Kulturpalast Linden ins S.O.M.A. verlegt (scheinbar direkt gegenüber). Immer mal wieder ins Tourtagebuch schauen.

(17.11.2005)
Verdammter Mist, der ganze Verteiler mit allen email-Adressen ist futsch. Daher bekommen viele keine persönliche Einladung via Newsletter. Bitte schreibt nochmal kurz eine mail an newsletter@locasinlove.com, in der nichts weiter drinstehen muß, dann seid ihr wieder dabei.

(15.11.2005)
Zwei Tage nach bis wir endlich aufbrechen dürfen. Björn und Stefanie haben ihre Wohnung komplett in Kisten verstaut und ziehen direkt nach der Tour um, Niklas arbeitet von morgens bis abends in seinem Laden getrieben von schierer Existenzangst und Lust auf den Umgang mit Kunden zugleich, Mauri hat eine spannende Clownsnummer entworfen, bei der er mit einer umgebundenen Trommel brüllend und lärmend durch Osnabrück laufen will. Unser Freund Kevin Clickdecker kommt morgen abend mit dem Zug zu uns und Donnerstag geht es los.
Wir haben uns vorgenommen, auf der Tour nahezu ausschließlich unsere neue Platte zu spielen. Nicht, daß eine Veröffentlichung unmittelbar bevorstünde, aber wir müssen ja auch nicht das ganze Jahr dasselbe spielen. Wenn jetzt jemand beim Lesen dieser Zeilen Angst bekommt, ein bestimmtes Stück würde nicht gespielt werden, dann bieten wir kumpelhaft an: schreibt uns eure Wünsche per email an locas@wuwton.de und wir spielen sie dann für euch. Es sei denn, es ist so ein Unfug wie 'Manchmal bin ich glücklich' dabei (s. hierzu auch die Notiz zum Auftritt in Rollenhagen im Tourtagebuch). Ach so: Sachen wie Take Me Out von Franz Ferdinand oder Lust For Life von Iggy Pop spielen wir auch auf Verlangen nicht, das Angebot gilt eigentlich ausschließlich für das Oeuvre der Locas In Love.
Der übliche Deal: wer uns ein Mixtape ins Konzert bringt, verlangt an der Abendkasse, uns dringend zu sprechen. Wir werden unsere Dankbarkeit mit 2 Gästelistenplätzen ausdrücken. Aber wehe es sind Leerkassetten oder The Best of Al Bano und Romina Power dabei, nur eben beschriftet mit 'The Best of Indie Rock 2005', darauf sind wir jetzt einfach schon zu oft reingefallen.
Wir freuen uns sehr auf euch, besucht uns und wir prosten uns alle zu. Gerne auch lassen wir uns zum Tischkicker herausfordern, Armdrücken, Fingerhakeln oder einfach Barroom Brawl. Hauptsache Tour.

(30.10.2005)
Der Einladung von Jeffrey & Jack Lewis aus New York, ihr Konzert mit Schwervon im Blue Shell zu begleiten, kommen wir spontan und gerne nach, da wir uns das Ganze sowieso angeschaut hätten. Wenn wir eh schon da sind, können wir auch direkt mitspielen. Deshalb freuen wir uns, wenn Leser dieser Seite am 5.11. im Blue Shell vorbeischauen und mit uns anstoßen. Vermutlich wird das unser letztes Mal in Köln für dieses Jahr. Im Blue Shell wurde übrigens umgebaut und Konzerte laufen nicht mehr unter den extremen Bedingungen, die schon so viele feine Künstler und Musikfreunde angestrengt haben. Es gibt eine anständige Bühne, eine ordentliche Anlage und wenn Torsten Pöppel mischt, klingt es auch super. Kommt vorbei, wir spielen ein paar neue Hardcore-Instrumentals.

(17.10.2005)

Stefanie und Björn suchen ab SOFORT Nachmieter für ihre Wohnung in Köln. 80 Quadratmeter, Balkon, gut gelegen, super Anbindung an den ganzen Quatsch und so weiter. Wenn jemand möchte oder jemanden weiß, bitte melden bei locas@wuwton.de.

(28.9.2005)
Ach ja: Morgen, Donerstag, 29 sept. 18:20h WDR Servicezeit Technik zum Thema
MP3...mit Mauri als Statist und unter anderem Locasmusik dazu.

(26.9.2005)
He hallo. Wir sind noch immer ein wenig blockiert. Niklas und ich haben in den letzten 10 Tagen die meiste Zeit damit zugebracht, Songs zu machen, die wir gerne den Gewinnern von Schweden sucht den Superstar o.ä. verkaufen wollen. (Wer Songs kaufen will bitte mal melden, wir garantieren geschmackvolle Stücke und Diskretion.) Ansonsten lernen wir den Umgang mit neuen Apparaten, die unsere Band in unerforschte Sphären bringen können. Ab morgen fangen wir dann an, den ersten Schub der Aufnahmen fertigzumachen, wir mußten da ja ein paar Sachen verwerfen und rollen sie nochmal neu auf. Am Wochenende sind dann die Freunde von Mobilé und Silvia mit ihrer neuen Band Telli in der Stadt und ab nächste Woche sind wir wieder wie gehabt im Geschäft, schreiben neue Songs und üben jeden Tag. Den Konzertbetrieb nehmen wir am 8.10. wieder auf, in Luxemburg. Kommt doch alle da hin, wir spielen gleich zwei mal an dem Tag, einmal kurz, einmal lang. Zwischen beiden Shows wollen wir die Promis und Spezialitäten des Landes kennenlernen.
Bis dahin auch nochmal als Empfehlung Stefanies private Homepage www.stefanieschrank.com.
S
chöne Grüße, Björn

(19.9.2005)
Während die Kreativen seit Tagen an ihr angeblich kaputtes Mikofon ranklopfen, hat der Herr Agent eben ein paar neue Termine angebracht, am besten informiert ihr euch darüber unter "Termine". Weitere sollen in den nächsten Tagen folgen, wenn ich zwischen Kind, Küche, Karriere und Angst vor einer drohenden Schwampelkoalition Zeit dafür finde. Die Clubs und anderen Bands werden verlinkt, wenn ich Lust dazu habe.
Der neue Hedonismus in der Unterhaltungsindustrie?
Beste Grüße,
euer Benny

(16.9.2005)

Wie schnell dieser Sommer verstrichen war merken wir unter anderem an dem letzten Neuigkeiteneintrag, den wir vor ein paar Tagen gemacht haben und der trotzdem schon einen Monat alt ist. Wir sitzen im Keller und nehmen auf, Mauri ist in den letzten Zügen seines Umzugs, keiner von uns war auch nur kurz verreist. Wir haben sehr viel Zeit verloren, weil wir mit einem defekten Mikrofon (Neumann U87, das Beste überhaupt) gearbeitet haben, das uns oft stundenlang etwas machen und versuchen ließ, um dann doch alle Arbeit auf einmal Schrott sein zu lassen und am nächsten Tag wieder normal zu gehen. Unzuverlässigkeit ist die schlechteste Eigenschaft bei Menschen und technischen Geräten. Bitte rudern Sie, liebe Leserinnen und Leser, diesen stream of consciousness mit uns hinab.
Wir haben zu Beginn der Aufnahmen etwas voreilig schon für eine EP im Herbst geplant, wollen uns nun aber doch mehr Zeit lassen, bis wir etwas veröffentlichen.
Unsere Touren für den Rest des Jahres kommen nicht recht in Gang, unser Agent vermeldet leider selten neue Termine. Bzw. eigentlich bis jetzt überhaupt keine. Daher stehen auch keine auf der Seite. Hoffen wir mal, daß wir trotzdem noch ein, zwei mal auftauchen in eurer Nähe dieses Jahr.
Stefanies Homepage ist jetzt endlich mal mehr geworden als der Platzhalter, der da die letzten Monate stand. Einen Besuch legen wir ausdrücklich ans Herz: www.stefanieschrank.com. Bis bald.

(11.8.2005)
Hallo. Schon wieder zwei Wochen vorbei. Wir tun nicht viel außer unsere Aufnahmen weiterzutreiben und sind zufrieden mit fast allem, was wir tun. Die ersten schweren Krisen sind im Sack, nicht jede Idee und Methode, die wir uns ausdenken funktioniert sofort und wir stoßen gelegentlich an Grenzen wie die unserer eigenen Leistungsfäigkeit, Belastbarkeit oder unseres Könnens an sich. Zwischendrin müssen wir immer mal wieder geliehenes Equipment zurückgeben, weil oben im Studio BAP damit arbeiten wollen. Aber wenn wir lange genug warten, probieren und machen, kommt am Ende immer was Spannendes dabei heraus. Ein tatsächliches Ende ist nicht abzusehen, es geht einfach weiter und weiter und wenn wir am Tag in unseren Jobs festsitzen, treffen wir uns abends und schlagen uns die Nacht um die Ohren. Es ist nicht ausgeschlossen, daß wir uns verändern werden durch diese Platte. Optisch könnten wir uns Kartoffel annähern wegen des Kellerdaseins, im Umgang mit anderen Menschen werden wir noch ungeschickter werden. Wir werden uns irgendwann nur noch im Proberaum aufhalten und immer weiter irgendwas aufnehmen. Freuen uns schon drauf.

(28.7.2005)
Guten Morgen, hier spricht Björn, ich melde mich erneut mit einem kurzen Newsflash. Mittlerweile sind wir in unseren frisch auf- und umgeräumten Proberaum umgezogen und können schalten und walten, wie es uns in den Sinn kommt. Wir haben uns teure Mikrofone und Vorverstärker geliehen, das ist eigentlich noch besser als ins Studio zu gehen. Niklas und ich überbieten uns jeden abend mit Müdigkeit, bisher habe ich die Nase vorn, denn als wir vorgestern mit den Baßaufnahmen begannen, bin ich für über zwei Stunden eingeschlafen, während Niklas und Stefanie mit Jens aufnahmen. Vermutlich werden wir noch heute mit der Gitarrenarbeit beginnen können. Wir bekommen selten frische Luft und essen vornehmlich mundgerechte Happen von Brot oder Keksen. Gestern gab es übrigens ein spektakuläres Gewitter, unsere Kellerfenster gaben manchmal kurz blaues Lichtzucken in den Raum, so daß wir uns vorstellen konnten, wir seien der Hinterraum einer angesagten Diskothek und machen die Sounds, zu denen die aufgekratzten jungen Leuten dann tanzen.

(24.7.2005)
Howdy! Wir haben endlich die letzten Konzerte im Tagebuch festgehalten und laden Euch auf eine turbulente Reise mit uns in drei verschiedene Länder ein. Wer Zeit o.ä. hat, ab ins Tagebuch-Archiv. Weitere Fotos folgen, einfach immer mal wieder vorbeischauen. Wir machen unsere Aufnahmen und haben diese Woche Pläne geschmiedet, die aber noch zu heiß sind, um sie mit Dritten zu teilen. Vielleicht in ein paar Tagen mehr dazu.
He und: weiß jemand einen Klub, in dem wir unbedingt vorbeischauen müssen bei unseren Konzerten im Herbst udn Winter? Dann schnell eine Mail an benny@locasinlove.com.

(21.7.2005)
Hallo. Ein Report aus dem Studio. Mauri und Sascha richten etwas an den Schlagzeugspuren und wirken zufrieden und unverbraucht. Während ich diese Zeilen schreibe, flezen sich im Aufenthaltsraum dieses Studio(komplexe)s Alexander von Deutschland sucht den Superstar, der extrem braungebrannt, makellos und gesund wirkt (und irgendwie interessant robotig) - da werden kaputte, kränkliche Typen mit schlechten Figuren wie wir es alle sind, schnell neidisch - und Sandy von den No Angels, deren unangenehmer Accesoire-Kleinsthund immer mal wieder mit einem Schaschlikspieß im Maul an unseren Beinen vorbeirennt. Scheinbar wollen die hier alle ihre angeschlagenen Karrieren reparieren. Es ist jedenfalls eine gute Sache, daß wir nicht die ganze Platte hier oben machen und jeden Tag von irgendwem mit einem überdrehten: eeeeey Karr-peyden-haund! begrüßt werden (die meisten Parteien aus diesen Zusammenhängen wissen nicht, daß wir eigentlich die Locas In Love sind und nur Hired Guns bei Karpatenhund). Das nur als kurze Notiz, was man alles erlebt, wenn man einfach nur ein paar Tage Schlagzeug aufnimmt in einem Großstudio. Wir empfehlen es nur bedingt. Die Laune ist aber generell gut. Morgen ist frei, weil wir so schnell gearbeitet haben und Montag machen wir die zwei schwierigsten Stücke zusammen mit Daniel fertig. Bis später, Björn

(19.7.2005)

Ein bißchen ohne es selber zu merken haben wir gestern begonnen, unser neues Album zu machen. Wir sind in den alten EMI-Studios im Maarweg in Köln, der Engineer heißt Sascha, kurz hat ein Arne vorbeigeschaut, der auch schon im Februar kurz dabei war und dann natürlich Daniel von Subterfuge (deren neues Album toll ist, bitte kauft es), den wir als Schlagzeugcoach und feines Ohr dazugebeten hatten und der nach wenigen Minuten schon unentbehrlich geworden war.
Wir haben 10 Songs, zu denen wir das Schlagzeug bis nächsten Montag aufnehmen wollen und die ersten drei stehen in ihren Grundfesten. Danach ziehen wir runter in unseren Proberaum und nehmen alleine weiter auf. Ungefähr im September wollen wir ein zweites mal ins Studio gehen, die ganze Prozedur wiederholt sich dann (natürlich mit anderen Songs) und bis Oktober sollen die Aufnahmen abgeschlossen sein. Dann eben abmischen, überlegen wie es weitergeht. Alles andere ab dann ist Zukunftsmusik (hihi), wann immer wir was neues wissen oder beschließen schreiben wir es hier auf.
Diese Songs nehmen wir auf (AT=Arbeitstitel, meistens denken wir uns die Titel in letzter Sekunde aus): Telefonsong (AT), Radio Edit, Happy End (AT), Wir fangen von vorne an, (How I Wrote) I Get Lonseome, Monkey (AT), Comandante, Haus deiner Eltern (AT), Manchmal/Work To Make It Work (AT), To Get Things straight.
Wir haben bis auf einen übrigens alle dieser Songs bereits auf irgendwelchen Konzerten der letzten Wochen und Monate gespielt.
Auf Tour gehen wir auch erst ab Oktober (im November wird gerade eine Tour geplant, die wir zusammen mit unserem Freund Kevin aka Clickclickdecker machen wollen. Habt ihr alle schon seine Platte?), vorher neben der wunderbaren Arbeit am Album wieder das übliche beklagenswerte Programm: unsere fadenscheinigen Universitätskarrieren vorantreiben, unseren armseligen Jobs nachgehen, Mauri zieht mit seiner Freundin Tina von Ehrenfeld nach Deutz, Björn fährt für seine Schwester Umzugskartons von Köln nach Karlsruhe. Und wenn alles gut geht vielleicht irgendwann ein paar Tage Urlaub und natürlich Dinosaur Jr in Köln.
Niklas und Björn sind jetzt das Look at us we formed a-Soundsystem. Ihre DJ-Karriere wird also erstmals außerhalb der Stefanie-exklusiven Wohnzimmer-Sets von Jansen&Sonnenberg stattfinden und alle sind herzlich eingeladen. Bei freiem Eintritt werden die Ausnahmekünstler sich Song für Song zu übertrumpfen und überraschen versuchen: 18.8. und 8.9. im Stereo Wonderland in Köln. Am 8.9. spielen zuvor die Dead Pan Rangers aus Neuseeland, das ist ein bißchen wie Yo La Tango, ziemlich gut.
Und fast so unbemerkt wie das plötzliche Beginnen der Arbeiten am Album hat Niklas mal ein klein wenig Ordnung auf dieser Seite gemacht (für den Betrachter wenig, für den Programmierer bergeweise): die mp3-Dateien, die wir anbieten, müssen nicht mehr bei mp3.de/locas geholt werden (obwohl es geht und dort ein Bonussong wartet), sondern können tatsächlich ganz bequem unter Musik runtergeladen werden. Komplett in Top-Quality.
!!! UND !!! die Galerie ist kein Schrotthaufen mehr mit ein paar müden Bildern aus den 70ern, sondern wirklich endlich aktualisiert. Da wird im Sommer noch einiges folgen, aber ein paar Auszüge aus unseren Abenteuern sind dort nun zur Einsicht freigegeben.
Bis bald dann, eure Locas.

(15.6.2005)

Aus dem Musikexpress.
Wir spielen diesen Monat noch drei Shows, zu denen wir euch herzlich einladen; und ab Juli arbeiten wir dann an unserem Album. Mehr später natürlich, schreibt uns mal eine email oder Karte. Wir überlegen auch im Moment, wie wir das restliche Tourjahr gestalten wollen, wann, wo, mit wem und das alles. Wenn ihr einen Wunsch habt, wo wir hinkommen sollen, schreibt uns am besten auch, wir neigen manchmal dazu, bestimmte Städte zu übergehen, ohne es böse zu meinen.

(9.6.2005)
Wieder eine kleine Änderung auf dieser Homepage - klickt mal auf Gäste und freut euch, dass die Werbung (fast ganz) weg ist. Und, äh - alle Einträge auch. Die werden für die Ewigkeit HIER verwahrt. Viel Spaß.

(2.6.2005)

Achtung, eilige neue Termine im Juni für Locas und KARPATENHUND (ganz eilig: 4.6. open air in Pommelsbrunn, wo der Hund die kranken Werle&Stankowski vertritt). Nach Wien ist Sommerpause. Auf Dinosaur Jr. warten und Platte machen.

(31.5.2005)
Ein paar unzusammenhängende Momentaufnahmen aus den letzten Monaten könnt ihr HIER sehen.
Desweiteren sei darauf hingewiesen, dass für diesen Sommer bislang tatsächlich nur die Konzerte geplant sind, die unter Termine angekündigt sind. Wir müssen schließlich das nächste Album aufnehmen, nicht wahr? Solltet ihr trotzdem Lust haben, uns einzuladen sind wir allerdings auch nicht schwer zu überreden.

(18.5.2005)
Hallo, hier spricht Björn. Ich breche heute nacht nach London auf und hole unsere Freunde von Star Collector morgen früh am Flughafen Gatwick ab. Die nächsten Tage bin ich mit ihnen unterwegs, sie kommen aus Vancouver und sind super; ich bin ihr Fahrer und Tourbegleiter und bringe meiner gesamten Band geile Doc Marten's mit und die weltklasse Levi's, die die Jungs mitbringen.
Die Tour läuft so: 19.5. Salisbury, 20.5. London, 21.5. London, 22.5. Aachen: Wild Rover, 23.5. Köln: Blue Shell, 24.5. Münster: Gleis 22, 25.5. Warendorf: JZ HOT, 26.5. Enschede, 27.5. London, 28.5. Liverpool, 29.5. Liverpool, 30.5. Rückflug von London.
Am 25. in Warendorf und am 26. in Enschede spielen wir mit den Locas (und den neuen Docs) mit.
Und das Tagebuch erzählt von unseren Konzertabenteuern über Pfingsten.

(13.5.2005)
Aaah. Die letzten 5000 Kilometer sind so weit weg, aber jetzt ist wieder alles gut und wir sitzen in Hamburg, bereit für den zweiten Miniteil der Tour. Kommt vorbei, wenn ihr in der Gegend seid. Wir führen natürlich wieder Tagebuch (ebenda).

(26.4.2005)

Die Tour ist vorbei und wir müssen uns wieder mit allem arrangieren, was hier tapfer auf uns gewartet hat; und wir machen neue Songs. Das Tourtagebuch ist nun vollständig und lädt alle Freunde einer guten Schote und mit zu viel Zeit herzlich ein.
***

(11.4.2005)
Neue Videos vom fünften Beatle dieser Tour gibt es unter libudarecords.de.vu - three cheers for Peer Göbel. Unbedingt ansehen.
Die ersten Tagebucheinträge stehen ebenda. Also unter Tagebuch jetzt. Es gab einige Tage Probleme, die wir meisterlich gelöst haben, jetzt sollte es wieder aktuell sein und funktionieren. Die gelegentliche Umlautproblematik bitte ignorieren.

(8.4.2005)

Wir brechen jetzt auf. Immer mal wieder einen Blick ins Tagebuch werfen. Bis bald, Björn, Stefanie, Niklas, Mauri, benni und Peer.

26/03/05
test test test

24/03/05

Mal ein paar Worte zur BIGGEST BALLS ON THE BALL Tour im April. Wir fahren am 8. los und kehren am 24. zurück und spielen dazwischen 17 Konzerte, zu denen wir euch alle herzlich einladen.
Nachdem wir 2002 schon kurz mit einer Fünferbesetzung experimentiert hatten, kehren wir für diese zwei Wochen wieder an diesen wunderbaren, kleinbombastischen Ort zurück und rufen überdreht: Lickt aus, Spot an, 1-2-3-Bühne frei und Vorhang auf für Peer Göbel. Peer ist einer unserer ältesten und besten Freunde. Er wohnt und wirkt in Berlin, wo er bei der Band Mobilé spielt, das Fanzine Soma mit herausgibt und Teil des Showkollektivs kritkon ist. Außerdem arbeitet er als Buchhändler im Buchantiquariat mogwa (das der zwanghafte Firmenbetreiber und Mobilé-Bassist Frank betreibt). Peer spielt nahezu die komplette Tour als Locas-Mitglied mit und wird an den meisten Abenden auch noch das Vorprogramm (mit)gestalten und dabei sein erstes Soloalbum, ein Konzeptalbum, vorstellen: "lieder, um sie auf das ende eines mixtapes zu machen" ist eine Sammlung von Songs zwischen 7 Sekunden und 3 Minuten Länge, die auf den verbleibenden Platz am Ende einer Mixcassette gemacht werden können, wenn kein geplantes Lied mehr in vollständig draufpasst. 27 Lieder in 38 Minuten, erdacht und entworfen in Jahren, an einem Tag aufgenommen, gemischt und gemastert (produziert von Andreas Bonkowski im Radio Büllebrück Studio).
Wir sind riesige Fans von Mobilé und Peer. Wir wollen schon seit einer kleinen Ewigkeit mit Mobilé touren, aber die Band ist meistens zu vielbeschäftigt. Deshalb sind wir umso glücklicher und aufgekratzter, Peer für die Tour loseisen zu können und sehr stolz, euch unseren brillanten Freund vorstellen zu dürfen. Peer wird übrigens nach jedem Auftritt eine Viertelstunde lang signieren und Geschenke entgegennehmen, die ihm seine Fans machen wollen.
Was genau Peer bei den Locas machen wird, ist zu spannend, um es hier auszuplaudern. Schon wieder ein Grund mehr, die Konzerte zu besuchen.
Ach so und: tatsächlich spielen wir auch zwei Konzerte, bei denen wir Mobilé als Gäste begrüßen dürfen. Am 17. in Berlin (dort auch noch mit den zum hysterischen Überschnappen fantastischen Beatplanet und DJ Tobias Siebert) und am 24. beim großen Homecoming-Ball (wer wird dieses Jahr die homecoming queen?) in Köln.

Nach wie vor: für neue Downloads hier entlang.

17/03/05

Unsere Testaufnahmen nähern sich immer stolzeren Enden, heute haben wir z.B. unter anderem Theremin, Kindergitarre und The Fall gespielt, wir nehmen an, daß wir Ende nächster Woche etwas vorzeigen können.
Wir haben neue Songs zum Download bereitgestellt, eigentlich könnte man damit mittlerweile ein ganzes Album füllen; wir hatten ein schlechtes Gewissen, zwei Jahre lang nur 4 alte Songs anzubieten. Die Links unter Diskographie sind leider Humbug, aber unter mp3.de/locas ist alles übersichtlich einzusehen. Es sind alles bereits veröffentlichte Songs und ein neuer: 'Wir fangen von vorne an' in einer Diktiergerätversion, die Stefanie, Niklas und Björn im Wohnzimmer aufgenommen haben, als Björn sehr verschnupft war. Bitte runterladen und viel Spaß damit. Über Rückmeldungen, Hinweise zu technischen Mängeln und Plattenbestellungen freuen wir uns natürlich (nicht über alle gleichermaßen wohlgemerkt).
Das KARPATENHUND-Projekt hat die ersten drei Konzerte lang extrem viel Spaß gemacht und sich gut angefühlt. Auch hier werden in den nächsten zwei, drei Wochen Demos fertig, wir haben 8 Songs im Studio aufgenommen und geben ihnen diverse Feinschliffe (Musiker/Handwerker-Pidgin-Sprache). Was dann passiert, muß man sehen.
Schnell noch in eigener Sache: Niklas würde gerne so schnell es geht seine Wohnung in der Kölner Südstadt loswerden. Es sind ca. 60 qm. Fragen bitte an ihn direkt und das ist verdammt ernst gemeint.
Ebenso ernst geht es zu, wenn Maurizio Arca seine Lesebrille aufzieht und renitenten Schülern mit strengem Blick an den Ohren zieht - und solche Szenen kommen nicht selten vor, wenn es heißt: Hefte raus, Klassenarbeit aus dem Munde des korrekten Paukers alten Schlages (siehe auch Pepe Nietnagel-Filme). Und die Pennäler murren frech: oh, der Arca, der will uns alle fertigmachen, blablabla, die Arbeiten sind viel zu schwer im Gegensatz zum Unterricht, wo er so schlecht erklärt, blabla, menschlich ok, aber als Lehrer eine Katastrophe bzw. auch: als Lehrer super, aber menschlich ganz schlimm. Was Schüler eben so daherreden in ihrer Suche nach geilen Feindbildern. Oh, Faden verloren.
Mauri, unser Schlagzeuger, gibt Unterricht für Neueinsteiger, Anfänger und Fortgeschrittene auf einem goldenen Slingerland-Schlagzeug im Locas-Proberaum. Die erste Stunde ist gratis, Motto sei 'Schnupperstunde mit Herrn Arca', also eilig Termine machen mit ihm persönlich. Bitte nur ernstgemeinte Anfragen.

24/02/05

Seit letzter Woche arbeiten wir im Studio an ein paar neuen Songs. Wir wissen nicht genau, was wir damit machen wollen, eigentlich nehmen wir nur auf, um zu sehen, was wir überhaupt haben und was damit passiert, wenn man es aus dem Proberaum rausbewegt. Wenn es sich anbietet, veröffentlichen wir was, wenn nicht, dann nicht. Wir nehmen wieder in Köln auf, in den alten EMI-Studios, unser Engineer heißt Tobias.
Jedenfalls ist das einer der Gründe, warum wir selber das Gefühl haben, die ganze Zeit extrem geschäftig zu sein (und warum wir unsere Februarkonzerte abgesagt haben), obwohl diese Homepage eher Spuren von Lethargie und Nichtstun aufzeigt.
Am 5.3. findet im Blue Shell in Köln ein Benefizfestival zugunsten von Ärzte ohne Grenzen statt, bei dem die Gruppen Jona und Im Grunde Knut auftreten. Mancherorts steht, daß auch die Locas dort spielen, das ist aber nicht wahr. Stattdessen spielen KARPATENHUND, was immerhin so ähnlich ist, wie Locas In Love, da die komplette Band mitwirkt. Es singt allerdings Claire und die Songs sind ebenfalls völlig andere. Wer für die Locas kommen wollte, kann noch immer kommen und sich auf geilen Pop und Rock einstellen, der aber gar nicht so viel mit Sound und Songs der Locas zu tun hat. Das nur, um Verwirrung und mögliche Enttäuschung über das Mißverständnis auszuschließen. Zu Enttäuschung über die hoffentlich hervorragende Leistung werden wir keinen Anlaß geben. Der Eintritt ist frei, aber Spenden kommen extrem gut an, da es ja Benefiz ist. Am Tag darauf, dem 6.3. spielen Karpatenhund als Support für Zuhause aus Hamburg in der Mausefalle in Bonn.

26/01/05

Wir basteln gerade sehr emsig an unserer Tour im April und einer zweiten im Mai, vorher müssen wir mal wieder ausruhen, neue Songs und Hausarbeiten schreiben und ein bißchen Urlaub und Kommerzrock (dazu eines Tages mehr) machen.
Wir freuen uns besonders, an manchen Abenden der Tour Gäste wie Klez E oder Anajo zu haben bzw. an anderen Abenden deren Gäste zu sein. Wem in diesem Zusammenhang einfällt, wo wir unbedingt mal spielen sollten, bitte schnell an uns schreiben.

31/12/04

Mit Freude, wenn auch geringem Erstaunen, stellen wir fest, dass sich die Leser von triggerfish.de, wenn man sie vor die Wahl stellt, auch mal gegen Zuckerstimmen oder mörderischen Schweinebrutalrock entscheiden können:

30/12/04

Jahresabschluß: Reichenau / München, 17. Und 18.12., siehe Tagebuch.

(11.12.2004)
Guten Morgen Berlin,
und, weißt Du, es ist schön mit Dir. Ein paar Meter weiter liegen Steffi und Björn und stellen erstaunt fest, dass sie beide von Benny geträumt haben. Benny, der gestern plötzlich auf der Bühne stand um das Ende von "Rette Unsere Seele" zu singen. So wie ein paar Minuten später das Publikum "Lovesongs Gegen Das Schweinesystem" gesungen hat als hätte es zuvor geschlossen geübt und sei gerade erst von der Chorprobe zurück. Dabei war es nur Peer, der von der Gesangprobe durch die Berliner Nacht geeilt war, um gerade noch pünktlich mit seiner Bratsche auf die Bühne zu kommen als wir bereit waren uns zu "Our Hearts & The Real World" in Feedback fallen zu lassen. Und ungefähr während dieses Stückes, während Steffi den Bass lauter drehte, während Mauri wütend schreiend auf die Snare starrte, die schon beim zweiten Stück versagt hatte und Björn wie von Sinnen um sich brüllte waren Locas In Love die glücklichste Band auf der Welt. Und weil sich Glück nicht weiter erklären lässt können wir nur nochmal Danke sagen. Danke Lisa für das super gemischte Konzert, danke Annette und ihren Kolleginnen und Kollegen in der Garage Pankow deren Namen wir leider vergaßen. Danke Beautiful Kantine Band, danke Sebastian für die Musik nach den Konzerten, ach, einfach: Danke, alle. Niklas

(10.12.2004)
Als wir letzte Nacht auf der A13 den Nebel von Chemnitz hinter uns ließen, schien es, als würden wir eine andere Wirklichkeit verlassen, in der wir die letzten Tage verbracht hatten. Vielleicht liegt es an dieser Erleichterung, dass wir in jenen Stunden wohl die einzigen Menschen waren, die in kurzer Folge Simon & Garfunkel und Rage Against The Machine Lieder sangen während draussen Berlin immer näher rückte. Ach, Berlin.
Chemnitz war schrecklich kalt und der Nebel der auf diese Stadt nieder drückte kam direkt aus der Trickkiste von Horrorfilmmachern. Viel zu früh in dort angekommen, und nach einem deprimierenden Ausflug in eins dieser modernen Einkaufszentren, hatten wir auf einem Parkplatz Breakdance geübt, leider keine Mülltonne zum Anzünden gefunden, statt dessen vor dem Karl Marx Monument posiert und uns über die Frisur des alten Steingesichts mokiert. Wenig später saßen wir im Café Moskau, einem völlig unwirklichen Billiard & Kuchen Café, in dem man hinter jeder Ecke - oder an jedem der 36 ungemein gepflegten Billiard Tische - russische Agenten vermutete. Weit wirklicher wirkte da das Subway To Peter, in dem seit neun Jahren Bands aus aller Welt einkehren. Street Punks aus Israel, die das Duschen konsequent verweigern, übermotivierte Brasilianer und ein persönlicher Freund von Ricky Ramone. Und nun wir, die wir offensichtlich weder ungeduscht noch tätowiert genug waren, um mehr als ein höfliches Klatschen und die nachträgliche Entschuldigung für eben diese Zurückhaltung zu gewinnen.
Ähnlich unwirklich war es am Abend zuvor in Magdeburg, einer Stadt, die uns nicht bloß von den guten Geistern sondern eigentlich allem verlassen schien. Inmitten brach liegender Strassen hieß uns dort Mikro willkommen, der das Mikrokosmos so betreibt, wie ein Club betrieben werden sollte. Tolles Essen für die Bands, ein prima DJ vor dem Konzert und allgemein eine recht freundliche Behandlung. Trotzdem war es unser bislang einsamstes Konzert überhaupt. Ein weiterer Grund sich über all die Mails von Menschen zu freuen, die heute Abend in die Garage Pankow kommen wollen, uns zu beweisen, dass wir nicht endgültig in einer Schattenwelt angekommen sind, in der die Welt, die man zu kennen glaubte nur noch schemenhaft zu erkennen ist.

(26.11.2004)

Wenn wir jetzt sagen, dass diese Seite fortan auch unter www.locasinlove.com erreichbar ist, dann heisst das auch, dass die nun schon legendäre Aufbereitung und Erneuerung dieses Anwesens hier einen entscheidenden Schritt näher gerückt ist.
Ausserdem sei hier in aller Kürze Dorea, Oliver und Benny gedankt, die für das, was sie in den letzten Tagen und Wochen für uns getan haben, den ein oder anderen Orden verdient hätten. Danke.

(22.11.2004)

siehe Tourtagebuch

(17.11.2004)
Bei den Terminen gibt es ein bißchen Durcheinander und Umstellungen. Der 18.12. in München findet nun doch statt, allerdings ohne Kantineband. Immer mal wieder reinschauen, auch für 2005 kommen nach und nach Konzerte rein.
Niklas Finger ist wieder gut, letzte Woche im Gebäude 9 hatte er sein großes Comeback, das war insgesamt ein schöner Abend, danke dafür.
Am Wochenende spielen wir in Bayern, Björn würde sich sehr über wohlüberlegte Geburtstagsgeschenke am Samstag freuen (eine Liste mit Wünschen wird auf Wunsch per email zugesandt).

(30.10.2004)
Niklas erinnert sich an den letzten Abend:
Noch voller Stolz, so schnell nach Rath gefunden zu haben die bereits verriegelte Schiebetür des Wagens ins Schloss geworfen. Leider vergessen, die Hand weg zu ziehen. Schreiend da gestanden, wärend der Finger feststeckte und der Schlüssel nicht schnell genug aus der Hosentasche kam. Nachgedacht: Es tut nicht weh - aber das MUSS der Schock sein, es kann nicht sein, dass da nichts passiert ist. Hand befreit, zu einem Waschbecken gerannt und Finger in einem Glas mit Eiswürfeln gekühlt, das sich langsam mit Blut und Wasser füllte. Besorgte Gesichter, die in sieben Richtungen rennen. Sechs verschiedene Richtungsangaben zum nächsten Krankenhaus während ein Verband angelegt wird. Dann die Locas in Love in Merheim im Klinikum, alles dauert ewig. Verlassene Gänge lassen uns mit Sicherheit noch hysterischer wirken. Während die Hand neben dem Bett liegt um am Finger genäht zu werden sitzt Björn neben dem Bett und erzählt von anstehenden Konzerten und Plänen, als hätten wir gerade Planungssitzung im Wohnzimmer. Es wird immer später. Erste Gedanken, während der Finger sich langsam der Betäubung hingibt: Hoffentlichhoffentlichhoffentlich sind wir hier raus bevor Steffi Geburtstag hat.
Als endlich alles getan ist und wir draussen vor dem einzigen Auto, das in dieser Nacht auf dem völlig verlassenen, vom Vollmond beschienenen Krankenhausparkplatz steht, versammelt sind, richten sich die Blicke ungläubig auf die Blutspritzer an der Schiebetür. Wir können nicht anders als mit einem Lachen laut mitzusingen, als das Mixtape Fugazis "Waiting Room" erreicht.

(24.10.2004)

Dies ist der letzte Sonntag, den wir ohne die Vinylversion unseres Albums verbringen müssen. Es ist schwer, das durchzustehen und wunderschön, zu wissen, dass wir es in Zukunft nie wieder müssen. Und auch euch kann es ähnlich gehen: Ab Montag gibt es die LP, ihr könnt sie also noch vor dem nächsten Wochenende haben!
Kaufen könnte ihr sie dann zum Beispiel bei SITZER RECORDS oder bei Wald & Wiesen Tonträger. Was dirket zum nächsten Thema führt, nämlich dem Kaufen. Denn was passiert, wenn unser Album bei Ebay auftaucht ist schon irgendwie erstaunlich für uns. Ihr bezahlt mit Porto und Verpackung am Ende der Auktion so ziemlich genau das, was ihr bei Sitzer oder uns bezahlen würdet. Nur dass wir überhaupt nix dafür bekommen. Da verdient Ebay dran und irgendein Journalist der die CD nicht behalten wollte. Also, nachdenken vor dem Bieten.
Mehr Neuigkeiten später. Und, ja, wie versprochen wird auch diese Homepage bald überarbeitet - doch zur Zeit sind wir alle etwas überarbeitet. Ihr könnt das verzeihen, hoffen wir.

(8.10.2004)

Auf dem Weg zum Konzert bekamen wir einen Anruf und wurden eingeladen, bei Top Of The Pops aufzutreten. das ist keine Schote, sondern Wirklichkeit. 4 Minuten Stagetime, um einen 'fetzigen' Song zu performen, da eine Band ausgefallen war und die Studiofans auf ihre Kosten kommen sollten, die Aufzeichnung wäre sofort gewesen. Uns brannten die Nägel, dort Rette Unsere Seele zu spielen und den Mitschnitt zukünftig als Video zu benutzen, aber wir hatten Düsseldorf zugesagt und der Anstand gebot, das einzuhalten. Wir haben es soweit nicht bereut, der Abend war sehr schön, allen, die damit zu tun haben, sei hiermit unser Dank ausgedrückt. Hoffen wir, daß irgendwann wieder eine TOTP-Band ausfällt und wir uns dann nach Köln-Hürth aufmachen und uns den Backstageraum mit Eminem oder anderen Größen aus Funk und TV teilen. Vanilla Ninja oder so. Mousse T. Was eben alles in ist zur Zeit.

(4.10.2004)

Dringende Meldung: wir eröffnen jetzt, Donnerstag, 7.10.2004 im Zakk in Düsseldorf für Eskobar. Sehr kurzfristig, wir freuen uns sehr, wenn es sich für manche von euch dennoch einrichten läßt.
Unsere Platte kommt einen kleinen Hauch später in die Läden, aus organistorischen Gründen. Wir sagen dann hier bescheid.
Ergänzung am 7.10.: wir spielen am Montag, 11.10.2004, im Prime Club in Köln vor Gisli. Unbedingt hinkommen!

(27.9.2004)

Ein paar Bilder vom Küchenkonzert in der Holstenstr. 188, Hamburg bei der Kontraphonfeier am Samstag. Alle Bilder von Björn Bewersdorff, vielen Dank.
Teile von Björn und Stefanie, dazwischen Mauri. Auf den Bildern sieht es zwar eng aus, aber trotzdem nach mehr Platz, als es sich anfühlte.

Ein Farbspektakel mit aufgehender Sonne. Niklas windet sich wie ein Schlangenmensch hinter einem topkonzentrierten Björn. Der VOX AC 30 im Hintergrund war uns an diesem Abend Gesangsanlage und Verstärker beider Gitarren, was viel über unsere Effizienz und die Spitzenqualität dieses Verstärkers sagt. Kauft euch alle einen AC 30 oder einen AC 15.

Stefanie links bzw rechts vom Küchenregal, von dem wir bei 'Die Apokalypse erreicht Mühlacker' eine Packung Kamillentee - wie sagt man? - rockten. Die Balkontür hinter Mauri beschlug, so wie die Wände von Klubs, in denen NoFX oder Social Distortion spielen. Nach unserem ersten Stagediver im Mai eine schöne Erfahrung, einen Raum schweißnaß zu spielen.

Mauri mit seiner Besenkombination, die andeuten, daß er gleichzeitig Superschlagzeuger als auch Individualist ist. Wem es Spaß macht, der kann sich dieses Bild abspeichern und Mauri in Photoshop oder Paint einen Vollbart malen, der Effekt ist überraschend.

Niklas wirkt durch Haarschnitt und Hose in Zusammenspiel mit seinem entschlossenen Blick extrem gefährlich, das aus der Ferne sommerliche Motiv seines T-Shirts, das farblich obendrein besonders schlecht zur Gitarre paßt könnten der Grund für Björns heiteren Gesichtsausdruck sein. Die Wahrheit ist aber anders: Björn findet, daß sein Freund spitze aussieht und da er ihn besser kennt, weiß er, daß er nichts zu fürchten hat. Sein Lachen ist Erleichterung und Genuß gleichzeitig. Vielleicht hat auch Mauri eine aberwitzige Grimasse geschnitten?

Die Crowd, die sich bis zum Kühlschrank durchgekämpft hatte, saß bequem und konnte sich auf das Konzert konzentrieren. Wer auf den in der Küche freien ca. 8 Quadratmetern keinen Platz gefunden hatte, stand gequetscht im Gang, was von der, ähm, Bühne (also da wo wir standen) wie ein Blick in ein Insektenforschungsprojekt aussah.


(26.9.2004)

Niklas ist der Internetkönig, denn die letzten Nachrichten hat er ins Internet geschrieben, bevor sie so richtig passiert sind.
Unser Konzertwochenende war toll, vielen Dank an alle, die auch nur ein winziges bißchen dazu beitrugen. Danke für den Wein, den Applaus, das Kaufverhalten und fürs Kommen.
Nach der Show in der Kontraphonküche in der Holstenstraße 188 in Hamburg mußten wir leider sofort nach Köln fahren. Niklas und Mauri waren die ganze Zeit wach, der erste fuhr durch die regnerische Nacht, der zweite saß mit geradem Rücken auf dem Beifahrersitz und feuerte seinen tapferen Freund an. Die anderen saßen in einer Art Halbschlafdelirium auf der Rückbank.
Niklas hat einen hochinteressanten Tag hinter sich, der hier kurz nachgezeichnet werden soll: Samstag früh wachen die Locas In Love in Berlin auf, gehen Schuhe und Comics kaufen, treffen danach Plattenbosse zum Essen und steigen anschließend in ihren Bus. Niklas fährt die ganze Zeit. Es geht direkt nach Hamburg-Mümmelmannsberg, wo sie ein neues Vintagekeyboard abholen, das Björn bei ebay ersteigert hat, weil das Rhodes zu schwer und kostbar ist, um damit zu touren. Von dort fahren sie mit geringer Verirrung am Freihafen zu den Gastgebern in die bereits erwähnte Holstenstraße. Ausladen, aufbauen, essen, spielen, abbauen, einladen, Getränke einstecken. Um 1 Uhr verlassen sie Hamburg und fahren mit zwei Pausen nach Köln zurück. Circa Punkt 6 Uhr hält der Bus vor Niklas Wohnung. Er steigt aus und tut, als käme er gerade von einem Spaziergang im Wald. Björn übernimmt das Steuer, nachdem er seinen Freund mit einer Träne im Auge und dem für das ungleiche Paar typischen festen Händedruck verabschiedet hat. Er wird den schönen Gitarristen vermissen, aber er weiß, daß es kein Abschied für immer ist, sondern nur für sechs Tage. Er fährt Mauri nach hause, der sich auf das Autorennen im Fernsehen freut, denn er liebt Motorsport, dann sich und Stefanie. Ihr Tag ist also um 7 Uhr früh beendet. Niklas hingegen duscht jetzt, schreibt dann eine email und bricht gegen 8 Uhr (geschätzt) zum Kölner Bahnhof auf. Von dort fährt er mit dem Zug nach Aachen und Würselen, um von dort nach Brüssel gebracht zu werden, wo er in ein Flugzeug steigt, das ihn nach Schottland bringt, leider habe ich vergessen, an welchen Flughafen. Sobald das Flugzeug landet, treibt ihn die Rastlosigkeit weiter nach Stirling.
Das alles erinnert nicht zufällig an Def Leppards Weltrekord, den die beliebte Stadionrockband aufstellte, als sie in kurzer Zeit auf allen Kontinenten ein Konzert spielte (o.ä.).
In Stirling angekommen, schrieb Niklas die letzte Nachricht. Er haßt Schlaf. He thinks it's for sissies.
************* seine Nachricht: *********************
Hamburg rockt.
Was soll man mehr dazu sagen? Jedenfalls nichts, was einen Umlaut braucht, sonst versagt die englische Tastatur, vor der ich sitze. Also nur so viel: Danke, Christian, Vanessa, Valeska und Wiebke, dass wir da sein durften. Wenn ihr wollt, kommen wir jede Woche und spielen in eurer Wohnung. Und danke an alle, die nicht nur prima Publikum waren sondern tragen geholfen haben, nette Worte fanden oder CDs kauften. Wenn wir nur halb so gut waren, wie ihr als Publikum gewesen seid, dann waren wir verdammt prima.

(25.9.2004)
Big In Berlin:
Girls In Hawaii
Ché
Beatplanet
Kastanien
Frank und Mogwa
Schuhe kaufen
Naan
Halumi
Peer und Bratsche
Freunde
Delbo
Die Danziger
Sonne
Grober Unfug, Weinmeister Str.

(24.9.2004)

Wir wissen nicht wieso: Aber bei Peer schlafen wir einfach gut. Sitzen also hier, hören Beatplanet (empfohlen), denken an die Show mit den Girls In Hawaii (empfohlen) gestern in Dresden und freuen uns auf die Show mit ihnen heute abend (empfohlen).
Aber, im Ernst, Dresden war prima. Ich weiß nicht wieso, aber während unserer Show war es so leise, dass wir bei jeder Bewegung auf der Bühne nicht nur überlegen mussten, ob sie zu Kollisionen führen würde, sondern auch, ob sie vielleicht übermäßig laut würde.
Tourkassettenhits des ersten Fahrtages:
dEUS: Disappointed In The Sun (Song)
Delgados: Universal Audio (Album)
Nirvana: Molly's Lips (Song)
Bis zum nächsten Mal,
Locas

(22.9.2004)

Die erste Besprechung zu unserer Platte ist die von Werner Ahrensfeld in der SPEX, die uns gut gefällt:
"Etwas ist immer in mir und es muß immer hinaus. Es geht ins Nichts und es geht zu dir, es setzt sich zur Ruhe auf dem Papier, aber es muß immer hinaus". Denn das Gedicht ist, was zählt. Und was hinter seinen Worten steckt. Dahinter steckt erst einmal das Leben einer Kölner Rockband von Stefanie Schrank, Björn Sonnenberg (vormals Dackel 5), Jan Niklas Jansen und Mauri Arca. Statt jede Beobachtung gleich ins Große aufzublasen, dramatisieren die Locas sie in einer Form, die ihnen die Freiheit gibt, beiläufig zu bleiben. Und über diesen Weg finden die Songs nach draußen - und mit etwas Glück in dein Herz und deinen Verstand. Den großen Bogen dazuzudenken, das bleibt dann dir überlassen, lieber Leser, lieber Hörer, lieber Liebhaber guten Independent-Rocks, der du was anfangen kannst mit einer von Ewigkeitsgruppen wie Sonic Youth, Velvet Underground oder der ersten Cure-LP beeinflußten Musik. Mit Songs, die Menschen besingen, die wie Moe Tucker sein wollen, Songs, die oft einfach und manchmal leise sind, und die auch mal im Gitarrenlärm versinken, so wie die Velvets in ihrem Ozean versanken. Ein wenig Epik muß eben doch mal sein, um zu zeigen, daß in jedem simplen Akkord und Vers ein Leben steckt, das gelebt wird - jetzt und hier - bevor es als Modell für irgendwas herhalten kann. Locas In Love nennen so einen Song 'Our Hearts And The Real World' - einfach, überzeugend, real.
Sich dem Bedeutungsgehubere zu entziehen, indem auf die Sicht ins Private bestanden wird (die nicht mit einem Rückzug zu verwechseln ist), das ist die Stärke ihrer Poesie - und dies in Songs umzusetzen, die auch zur Sache gehen können, wenn die Gefühlslagen es erfordern, ist die Stärke ihrer Musik. Und wer jetzt denkt, dieser Text wäre eine Gefälligkeit unter (sich persönlich nicht bekannten) SPEX-Kollegen, dem spiele ich den Ball gerne zurück: anhören und selber urteilen.
****************************************************************************
Um das alles ein für allemal zusammenzufassen:
- unser Album heißt WHAT MATTERS IS THE POEM.
- Die CD erscheint am 4.10.2004 auf Hobby DeLuxe / Indigo (in Österreich Ixtuluh) , die LP am selben Tag bei Sitzer / Hobby / Indigo.
- Wir haben sie von März bis Juli aufgenommen, was nicht möglich gewesen wäre, wenn uns Christoph Schneider nicht tapfer beigestanden hätte
- Das wunderschöne Artwork hat Stefanie Schrank gemacht. Sie spielt Baß bei den Locas In Love. Wer möchte, daß sie etwas malt o.ä., trete bitte mit ihr in Verbindung.
- Die Tracklist geht so: (A) 1. In my Life / 2. Immer In Mir / 3. Rette Unsere Seele / 4. Moe Tucker / 5. Besser Als Schlechter / 6. Der Einzige Song / (B) 7. Lemmy Caution / 8. Wartezimmer / 9. Shiver / 10. (Verspätetes Lied Für) Laura / 11. Lügen, Stehlen, Das Gesetz Brechen / 12. Our Hearts And The Real World
- Wer von der Presse oder vom Radio oder Fernsehen ist und "eventuell mal was mit uns machen" möchte, wende sich bitte an Herrn Stephan Uersfeld, unseren Promoter bei Volume 11, dort gibt es dann Promo-CDs. Und zwar NUR da. Bei uns NICHT.
- Wer einen Klub hat oder kennt oder sonstwie in dieser Richtung weiter weiß und "eventuell mal was mit uns machen" möchte, schreibe schnell an Herrn Jürgen Stahl und sein sympathisches Team bei Pulse Entertainment, die gerne mit CD und Info bemustern
- Wer einen Song von uns für einen Sampler, eine Filmmusik oder derlei mehr lizensieren will, kann auch bei Stephan anfragen. Ein paar Sachen haben wir bei Stackhouse/Universal verlegt und andere noch gar nicht. Stephan wird Auskunft geben. Hier bitte auch fragen, wenn wer einen Film hat und will, daß wir eine Musik dafür schreiben oder einen Tributesampler macht und will, daß wir was dafür covern usw.
- Wer was ganz normales wissen will, uns mal kennenlernen oder persönliche Fragen stellen, die über die Atmosphäre unseres Gästebuches hinausgehen (das wir regelmäßig ansehen), schreibe bitte an uns. Wir reden z.B. gerne über unser Equipment. Auch andere Themen werden zunächst mit Interesse behandelt.

(20.9.2004)
Hallo, die ersten Konzerte nach der Sommerpause in Frankfurt und Karlsruhe waren schön, zumindest für uns, hier reden wir ja immer aus unserer Perspektive. Deshalb machen wir schnell noch mehr: kurzfristig hat sich ergeben, daß wir am 23. in Dresden und am 24. in Berlin mit den Girls in Hawaii spielen und dann noch einen Abstecher nach Hamurg machen, um am 25. bei Kontraphon guten Tag zu sagen und ein paar Stücke zu spielen, die eine private Feier haben, zu der man gerne kommen darf, wenn man uns oder den Kontrabrüdern schreibt. Natürlich haben wir die ganze Zeit unser neues Album und ein paar T-Shirts dabei. Kommen und schneller als alle andere sein.

(28.8.2004)

Endlich geht es wieder los: Die Urlaubssaison ist vorbei und die Locas In Love sind wieder im Proberaum. Während überall daran geplant wird, Konzerte vorzubereiten und dafür zu sorgen, dass das Album, wenn es am 4.10. endlich erscheint, angemessen beachtet wird, sitzt die Band bei jeder Gelegenheit zusammen um (ihr ahnt es, oder?) an Songs für das nächste Album zu arbeiten. Die kommenden Konzerte sind also so sehr Präsentation eines Albums wie Vorschau auf das, was da noch kommen wird. Und wenn sich unterwegs nicht noch mehr Verstärker in Rauch, Beziehungen in Luft und Finanzen in Katastrophenmeldungen auflösen, spricht alles dafür, dass es ganz angebracht wäre, wenn ihr jetzt schonmal ein Sparbuch eröffnet, um all das kaufen zu können, was euch diese Band in den kommenden 12 Monaten anbieten will.
Innerhalb der nächsten Wochen wird auch diese Homepage gründlich renoviert und erweitert. Wenn ihr freundlich fragt, lassen wir uns vielleicht auch erweichen, den ein oder anderen Songfetzen vom Album hier zur Verfügung zu stellen.

(28.7.2004)

Viel Neues gibt es nicht. Wir haben unsere Platte fertig und sie ist im Preßwerk, alles läuft bislang nach Fahrplan. Den Jahrestag zum Busunfall, den Björn und Steffi letzten Sommer mit den Dackel 5 hatten, haben sie wieder zusammen im Krankenhaus verbracht, weil Björn eine Art epileptischen Anfall hatte. Die Geneseung läuft bestens und um sie anzutreiben verlassen die beiden Köln für einige Zeit, unter anderem, um das Festival in Benicassim zu besuchen. Wer sie dort auf ein Autogramm ansprechen will, darf dies gerne tun. Niklas und Mauri setzen dem Sommer Arbeitsamkeit entgegen. Denn eine Band, in der alle gleichzeitig ausruhen, kann nicht funktionieren. Wir haben übrigens ein paar neue Instrumente und Sachen, die wir nach der Sommerpause in unseren cool Sound intergrieren werden. Kein Didgeridoo wohlgemerkt. Ab Mitte August geht es wieder richtig weiter, auch mit straffen Plänen, ernsthaften Ankündigungen und Terminen. Bis dahin ahoy.

(11.7.2004)

Wir sind mit unserer Platte nahezu fertig. Montag und Dienstag schließen wir den Mix ab, am Mittwoch gehen wir zum Mastering nach Düsseldorf zu Kai ins Skyline Studio und schicken sie dann direkt weg zu den Bossen von Hobby Deluxe. Zack, endlich getan.
Wir haben uns entschieden, welche Stücke aufs Album kommen und welche nicht, wissen aber noch nicht genau, was mit denen passiert, die nicht draufkommen. Wir haben uns eine Titelreihenfolge überlegt, ein Artwork und einen Albumtitel und kennen die Formate, in denen das Album erscheint, aber schreiben es erst später hier auf. Diese Meldung ist eigentlich auch eher dazu gedacht, uns selber uns allen, die sich mit der Frage befaßt haben, zu sagen: was wir seit einem Jahr im Sinn haben und mit uns herumtragen, haben wir endlich fast in die Wirklichkeit überführt. Dieses Album ist bald kein Phantom mehr.

(26.6.2004)

Bisweilen ist es wirklich furchtbar schwer, einfach einen Fuß vor den Anderen zu setzen. So würden wir zu gerne von all den Konzerten erzählen, die wir dieses Jahr noch spielen wollen. Und von den Platten, die wir noch aufnehmen wollen. Aber zum Einen ist das alles noch - PSST! - geheim und zum anderen interessiert euch die Gegenwart sicherlich unmittelbarer als eine noch verschwommene, wenn auch leuchtende, Zukunft.
Nun, also, die letzten beiden Konzerte die wir spielten waren beide auf ihre jeweils eigene Art ganz famos und zugleich recht befremdlich. So lernten wir in der Kulturkirche Nippes, dass Gott offensichtlich ein riesiger Fan von Hall ist, während Menschen, die sich in Kirchen Konzerte anhören (oder zumindest jene, die es in dieser Kirche tun) erstaunlich wenig Angst davor haben, auch mal mal etwas rauher angefasst zu werden. An alle, dir sort waren: Danke. Es war schön mit euch.
Gestern Nachmittag wiederum spielten wir in Koblenz auf einem Open Air der Universität. Gleich vorneweg: Wir haben, in aller Bescheidenheit, ziemlich gut gespielt. Zu schade nur, dass die Studenten in Koblenz anscheinend alle zum Hurricane gefahren waren. Oder fleissig studierten. Oder von der weniger guten Pausenmusikauswahl der erstaunlich guten Mischer abgeschreckt wurden. Was es auch war: Es waren weniger Menschen da, als wir oder die wirklich grandios freundlichen Gastgeber verdient gehabt hätten. Trotzdem, für alle die dort waren: Danke. Es war schön mit euch. Ein besonderes Danke an Ansgar, den allgegenwärtige guten Geist des deutschen Indie-Rock.
Zu allerletzt sei verraten, dass wir am Ende der ersten Juliwoche unser erstes Album fertiggestellt haben werden. es wird am ersten Montag im Oktober erscheinen. Nach unserer letzten Zählung waren schon über 25 Musiker an der Entstehung dieses Albums beteiligt. Da bis dahin noch erschreckend lange Zeit ist, werden wir den Titel erst später verraten. Es lohnt sich also weiterhin, uns bisweilen auf dieser Homepage zu besuchen. Zumal wir für dieses Jahr noch die ein oder andere Überraschung in der